Yale University Press
Erscheinungsjahr
2013
Autor:innen
Elisabeth Young-Bruehl
Sprache
Englisch
Art des Medium
Artikel & Fachtext
Bildungsbereiche
Studium
Themenfelder
Bildung, Diskriminierungsverbot, Kinderschutz / Schutz vor Gewalt
In Childism Elisabeth Young-Bruehl argues that society harbors a systemic prejudice against children—“childism”—analogous to racism or sexism, which legitimizes a wide spectrum of harmful behaviors from neglect and abuse to more subtle injustices. She maintains that meaningful reform requires us to identify and challenge the underlying cultural forces and motives fostering childism, rather than merely categorizing abuses or punishing perpetrators. Drawing on psychoanalysis, legal and social theory, literature, and case studies, Young-Bruehl emphasizes the importance of recognizing children’s voices and rebalancing power dynamics between adults and children to secure children’s rights.
Beitrag in deutscher Sprache:
In Childism beschreibt Elisabeth Young-Bruehl „Childism“ als eine tief verwurzelte Vorurteilsform gegenüber Kindern, vergleichbar mit Rassismus oder Sexismus. Diese Haltung rechtfertigt Misshandlungen, Vernachlässigung und subtile Formen der Ungerechtigkeit. Young-Bruehl plädiert dafür, nicht nur einzelne Fälle von Missbrauch zu bestrafen, sondern die kulturellen und psychologischen Ursachen von Childism zu erkennen und zu hinterfragen. Auf Basis von Psychoanalyse, Sozial- und Rechtstheorie sowie Fallstudien betont sie die Notwendigkeit, Kinderstimmen ernst zu nehmen und Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern neu auszubalancieren, um echte Kinderrechte zu sichern.