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Beltz Verlagsgruppe
2026
In dem Buch "Die Bildungsweltmeister" begibt sich der Bildungsjournalist und Lehrer Alexander Brand auf eine Reise zu den Schulsystemen der PISA-Spitzenländer Finnland, Estland, Japan und Singapur. Anhand von Schulbesuchen, Gesprächen und wissenschaftlichen Erkenntnissen untersucht er, welche Faktoren dort zu hohen Lernerfolgen beitragen – etwa Lernmotivation, Chancengerechtigkeit, Wertevermittlung und die Förderung leistungsschwächerer Schüler:innen. In dem Buch wird aufgezeigt, welche Ansätze das deutsche Bildungssystem von diesen Ländern übernehmen könnte, um Lernen erfolgreicher, gerechter und zukunftsorientierter zu gestalten.
Mehr erfahren: Die Bildungsweltmeister. Eine Reise zu den besten Schulen der Welt und was wir von ihnen lernen können
Latibul Theater- & Zurkuspädagogisches Zentrum Köln
2026
Die „Charta for young culture“ wurde von 369 Jugendlichen gemeinsam mit Künstler:innen und Kulturpädagog:innen erarbeitet. In der Charta wird die zentrale Rolle von Kunst und Kultur für junge Menschen betont, um Identität, Gemeinschaft, Empathie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Die Jugendlichen fordern mehr frei zugängliche, bezahlbare und attraktive Kulturangebote sowie sichere, kreative Begegnungsorte, an denen sie sich ausprobieren und mitbestimmen können. Gleichzeitig formulieren sie die Vision einer friedlicheren, gerechteren und empathischeren Gesellschaft, in der Kunst auch im Zeitalter von KI eine unverzichtbare Rolle spielt, weil sie echte menschliche Begegnungen, Gefühle und Teilhabe ermöglicht.
Mehr erfahren: Charta for Young Culture
Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden
2024
Die Broschüre richtet sich vor allem an Fachkräfte der Sozialen Arbeit und zeigt, wie soziale Ungleichheit, Armut und Klassismus Bildungswege und gesellschaftliche Teilhabe beeinflussen. In dem Heft werden theoretische Grundlagen, Interviews mit Expertinnen und zahlreiche praxisnahe Methoden für die politische Bildungsarbeit mit Menschen ab 14 Jahren sowie für die selbstreflexive Arbeit im Team verbunden. Zentrale Themen sind die Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft (Klassismus), die geringe Bildungsmobilität in Deutschland, die Verflechtung von Klassismus mit Rassismus und anderen Diskriminierungsformen sowie die historische Rolle der Sozialen Arbeit bei der Ausgrenzung von Menschen aus Arbeiterinnen- und Armutsklassen. Ziel der Handreichung ist es, junge Menschen und pädagogische Fachkräfte für soziale Ungleichheiten zu sensibilisieren und eine klassismuskritische Haltung zu fördern.
Mehr erfahren: Einsame Klasse. Eine Methodensammlung zur klassismuskritischen Bildungsarbeit
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2026
Im Kinderreport 2026 wird das Thema chancengerechte Bildung in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse zweier Onlinebefragungen mit 1006 befragten Kindern und Jugendlichen und 1002 befragten Erwachsenen zeigen, dass Erwachsene und junge Menschen große Defizite bei der Bildungsgerechtigkeit sehen und umfassende Reformen fordern. Besonders wichtig sind ihnen kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Schule, einheitliche Bildungsstandards, mehr qualifiziertes Personal, bessere Unterstützung sozial benachteiligter und geflüchteter Kinder sowie der Ausbau von Schulsozialarbeit und Sprachförderung. Zudem wird Demokratiebildung als zentraler Baustein für Teilhabe und Mitbestimmung hervorgehoben.Insgesamt kommen die Autor:innen des Reports zu dem Schluss, dass Bildungs- und Teilhabechancen in Deutschland noch immer stark von sozialer Herkunft, Wohnort oder Aufenthaltsstatus abhängen und deshalb gezielte Investitionen und strukturelle Reformen notwendig sind.
Mehr erfahren: Kinderreport Deutschland 2026
Förderverein der Gehörlosen/Hörbehinderten e. V.
2025
Auf der Website sind Informationen über die UN-Kinderrechte in Deutscher Gebärdensprache zu finden. Die Kinderrechte, die UN-Kinderrechtskonvention und ihre Grundprinzipien sowie die einzelnen Kinderrechte werden verständlich in Deutscher Gebärdensprache (DGS) erklärt. Die Erklärungen der Artikel der UN-Kinderrechtskonvention in DGS sind teilwiese in Kooperation mit Schüler:innen der Elbschule in Hamburg entstanden. Auf der Website finden sich weiterhin Materialien und Spiele. Gehörlose und Kinder sowie junge Menschen mit Hörbeeinträchtigungen können sich auf der Website über die Kinderrechte informieren.
Mehr erfahren: Kinderrechte in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
Unicef Büro Berlin
2026
Die UNICEF-Studie „Unequal Chances – Children and Economic Inequality“ des UNICEF Innocenti Research Centre untersucht im Rahmen eines internationalen Vergleichsdesigns (vergleichende Sekundärdatenanalyse) den Zusammenhang zwischen ökonomischer Ungleichheit und dem Wohlbefinden von Kindern in EU- und OECD-Staaten. Methodisch basiert die Studie auf quantitativen Analysen internationaler Datensätze und Indikatoren zu körperlicher Gesundheit, mentalem Wohlbefinden sowie schulischen und sozialen Kompetenzen. Als Datenquellen dienen unter anderem OECD-, EU- und nationale Sozial- und Gesundheitsdaten sowie internationale Bildungsstudien.Die Ergebnisse zeigen, dass höhere Einkommensungleichheit und Kinderarmut mit schlechterer Gesundheit, geringerer Lebenszufriedenheit und schwächeren Bildungskompetenzen von Kindern verbunden sind. Deutschland landet im Gesamtranking nur auf Platz 25 von 37 Ländern und weist besonders große Unterschiede zwischen privilegierten und benachteiligten Kindern bei schulischen Kompetenzen auf. Die Studie empfiehlt daher eine konsequente Bekämpfung von Kinderarmut, stärkere Investitionen in benachteiligte Kinder und Quartiere, den Ausbau von Präventions- und Unterstützungsangeboten, mehr Beteiligung von Kindern an politischen Entscheidungen sowie ein besseres Monitoring und Datensystem zur Lage von Kindern.Der vollständige Unicef-Bericht "Report Card 20: Unequal Chances – Children and economic inequality" (auf Englisch) kann hier nachgelesen werden.
Mehr erfahren: Ungleiche Chancen – Wie das Einkommen der Eltern die Chancen der Kinder beeinflusst
Bundeskompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung der Stiftung SPI
2026
In den Beiträgen des Sammelbands geht es darum, warum die Beteiligung junger Menschen für eine demokratische Gesellschaft zentral ist und wie sie auf Bundesebene wirksam gestaltet werden kann. Die Beiträge verbinden theoretische Grundlagen der Jugendbeteiligung mit praktischen Erfahrungen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft und zeigen Chancen, Herausforderungen sowie konkrete Beteiligungsformate auf. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach verbindlichen Strukturen, echter Mitbestimmung und inklusiver Beteiligung, aber auch nach bestehenden Defiziten, etwa bei digitaler oder sozial gerechter Teilhabe. Die Beiträge geben fachliche Impulse und den klaren politischen Appell, Kinder- und Jugendbeteiligung langfristig institutionell zu stärken.
Mehr erfahren: Jugendbeteiligung auf Bundesebene. Perspektiven. Praxis. Impulse
Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF)
2024
In dem Dossier geht es darum, wie Kinder- und Jugendfilme Migration aus intersektionaler Perspektive darstellen und unterschiedliche Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus oder Queerfeindlichkeit zusammendenken. Im Mittelpunkt steht eine Auswahl an Filmen, in denen marginalisierte Figuren nicht stereotyp oder defizitär gezeigt, sondern ihre Perspektiven, Handlungsmacht und vielfältigen Identitäten sichtbar gemacht werden. Diese Dimensionen können in Lehreinheiten zu den Filmen mit jungen Menschen thematisiert werden. In der Auwahl sind Filme enthalten, die für ein junges Publikum von 10 bis 16 Jahren empfohlen werden.
Mehr erfahren: Intersektionale Perspektiven im Film: Nicht nur das Eine sein
National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.
2025
In der Allgemeinen Bemerkung Nr. 12 wird das Recht von Kindern erklärt, in allen sie betreffenden Angelegenheiten ihre Meinung frei zu äußern und ernsthaft berücksichtigt zu werden, und betont, dass ihre Ansichten Gewicht haben müssen. Das Heft in Einfacher Sprache ist für Kinder und Jugendliche, die sich mit ihrem Recht auf Beteiligung auseinandersetzen wollen.Lehrer:innen und pädagogische Fachkräfte können sie in Bildungseinheiten nutzen, indem sie zentrale Inhalte gemeinsam mit den Lernenden erarbeiten, Diskussionsanlässe zu Mitbestimmung schaffen, konkrete Beteiligungsformen (z. B. Klassenrat) einführen und die eigenen Beteiligungsstrukturen reflektieren, um Kinderrechte praktisch erfahrbar zu machen.
Mehr erfahren: Allgemeine Bemerkung Nr. 12: Du hast das Recht, gehört zu werden!
Deutsches Rotes Kreuz e.V.
2019
In der Expertise erhalten pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Schulleitungen sowie Fachkräfte der Schulsozialarbeit, Jugendhilfe und weitere Akteur:innen im Bildungs- und Sozialbereich fachliche und praxisbezogene Impulse für eine gesundheits- und resilienzfördernde Schul- und Organisationsentwicklung. Resilienzförderung im schulischen Kontext wird dabei aus biologisch-neurowissenschaftlicher Sicht, aus diversitäts- und diskriminierungskritischer sowie körper- und bewegungsbezogener Perspektive betrachtet.
Mehr erfahren: Gesundheit & Bildungsgerechtigkeit: Impulse zur Resilienzförderung am Lern- & Lebensort Schule© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.