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ZDF logo!
2024
In dem kurzen Erklärfilm von logo! wird ein kurzer Überblick über die Konvention der Rechte der Kinder gegeben und einige der Rechte kindgerecht erklärt.
Mehr erfahren: Kinder haben Rechte! Welche genau? – logo! erklärt
NordSüd Verlag
2024
In diesem Kinderbuch wird Kindern ab 4 Jahren mit anschaulichen Beispielen kindgerecht erklärt, warum es wichtig ist, sich für den Schutz von Tieren und Umwelt einzusetzen. Aspekte wie Artenvielfalt, sauberes Wasser und Plastikmüll in den Ozeanen werden aufgegriffen und in den Kontext von Kinderrechten und den Einsatz für sie gesetzt.
Mehr erfahren: Ich habe das Recht, meinen Planeten zu schützen
Radhika Natarajan, Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
2021
Die Bildung in Menschen- und Kinderrechten ist Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrages an Schulen in Deutschland. Damit einher geht eine Wertebildung und ein Leben von Werten in der pädagogischen Arbeit und im Umgang mit Vielfalt und Heterogenität in Klassenzimmern. Hierauf müssen Lehr- und pädagogische Fachkräfte ausreichend vorbereitet und in diesen Bereichen ausgebildet werden. In dem Fachtext werden Studien zum Stand von Menschenrechts- und Wertebildung in der Schule und der Ausbildung von Lehrkräften ausgewertet. Der Kenntnisstand zu den genannten Themen ist ernüchternd gering. Einer studienbasierten Reflektion der menschen- und kinderrechtlichen Ausgangslage folgen daher Vorschläge für praktische Zugänge in der Lehrer:innenbildung.
Mehr erfahren: Menschenrechte als Maßstab für die Bildung
Pädagogische Hochschule Bern, LerNetz AG und Stiftung Cerebral
2021
Das Angebot von Prinzip Vielfalt umfasst Lehr- und Lernmaterialien, die Lehrpersonen und pädagodische Fachkräfte nutzen können, um die Verschiedenheit von Kindern und Jugendlichen in ihren Bildungssettings zu thematisieren. Dahinter steckt der Gedanke, Vielfalt im Schulalltag zu leben und als Chance zu begreifen. Die Inhalte knüpfen an aktuelle pädagogische Konzepte an, sind kompetenzorientiert und ermöglichen Philosophieren mit Kindern sowie Situatives und Kooperatives Lernen. Die Unterrichtssequenzen sind in die Bausteine Haltungen, Wissen und Fertigkeiten unterteilt und können nach Situationen wie Alltag, Schule und Medien gefiltert werden. Die Kinder und Jugendlichen können sich den Themen über Filme, Bilder, ein eigens erstelltes Spiel, das als App verfügbar ist, sowie über weitere sorgsam zusammengestellte Materialien annähern. Die Plattform stellt Unterrichtssequenzen sowie digitale und analoge Übungen für die gesamte Schulzeit bereit. Da es sich um ein Angebot aus der Schweiz handelt, ist es orientiert am Schweizer Lehrplan, der die Schuljahre in Zyklen unterteilt: Kindergarten und 1./2. Klasse entsprechen Zyklus 1, Zyklus 2 umfasst die 3.- 6. Klasse und Zyklus 3 die 7.-9. Klasse.
Mehr erfahren: Prinzip Vielfalt
BKJ – Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
2024
Um Träger der Kulturellen Bildung bei der Entwicklung von Schutzkonzepten zu unterstützen, steht ein kostenfreies Selbstevaluationstool für eine Risiko- und Potenzialanalyse zur Verfügung. Wenn ein Schutzkonzept erstellt wird, gehört immer auch eine Risiko- und Potenzialanalyse dazu. Sie ist die Basis, auf der notwendige Schutzmaßnahmen aufbauen. Die Risiko- und Potenzialanalyse dient dazu, in den verschiedenen Bereichen der Organisation, wie z. B. räumliche Gegebenheiten, Verantwortlichkeiten, Teilhabemöglichkeiten etc., mögliche Risiken zu identifizieren. Durch sie soll offengelegt werden, wo die „verletzlichen“ Stellen in einer Organisation, einem Verband, einem Verein oder einer Einrichtung im analogen und digitalen Raum liegen und wo demzufolge Verbesserungsbedarf besteht. Es geht auch darum, herauszufinden, welche präventiven Strukturen oder Maßnahmen schon vorhanden sind, auf denen das Schutzkonzept aufbauen kann.
Mehr erfahren: Tool zur Risiko- und Potenzialanalyse
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2024
In einer Umfrage des Sozial- und Politikforschungsinstituts Verian wurden 2024 deutschlandweit 3.218 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren online zur Bekanntheit der Kinderrechte befragt. Die Umfrage ist Teil des 2. Kinderrechte-Index des Deutschen Kinderhilfswerkes, der 2025 erscheinen soll. Die Umfrage zeigt, dass Kinder und Jugendliche ihre Rechte nur oberflächlich kennen. Ein Ergebnis der Umfrage ist, dass die Bekanntheit der Kinderrechte sich zum Beispiel je nach Wohnort, dem Einkommen der Eltern und der Schulform der Befragten unterscheidet. 22 % der Kinder und Jugendlichen haben angegeben, dass sie sich bei den Kinderrechten "ganz gut auskennen" und einzelne Kinderrechte benennen können, 67% der Befragten haben angegeben, dass sie die Kinderrechte "nur vom Namen her" kennen und 9% haben bisher noch nichts von den Kinderrechten gehört.
Mehr erfahren: Wie gut kennen Kinder und Jugendliche ihre Rechte?
Deutschlandradio
2024
In dieser Folge des Deutschlandfunk Nova Podcasts Eine Stunde History geht es um die Rechte der Kinder und ihre Geschichte. Früher wurden Kinder einfach als kleine Erwachsene betrachtet, die aufgrund ihrer Körpergröße zum Beispiel als billige Arbeitskräfte im Bergbau eingesetzt wurden und für die Altersvorsorge ihrer Familie schuften mussten. Mit der Aufklärung und der Französischen Revolution änderte sich das Verhältnis von Eltern und ihren Kindern allmählich: Kinder wohlhabender Familien bekamen eigene Kinderstuben und mehr Aufmerksamkeit und Zeit. Kinder erhalten durch die 1989 verabschiedete UN-Kinderrechtskonvention Rechte auf Schutz, Entwicklung und Beteiligung. In der Podcastfolge wird die Situation von Kindern im 18. und 19. Jahrhundert angschaut. Der Inhalt der UN-Kinderrechtskonvention wird erläutert und Maßnahmen zur Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland erklärt.
Mehr erfahren: Schutz, Förderung, Beteiligung. Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989
Helmholtz Zentrum München
2024
Kinder und Jugendliche finden auf dem Gesundheitsportal clever.gesund gesicherte Informationen zum Thema Gesundheit und können ihr Gesundheitswissen in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Entspannung und Sucht erweitern. Spätestens seit der Coronapandemie ist das Thema Gesundheitskompetenz in den Fokus gerückt. Kinder und junge Menschen informieren sich online zu Gesundheitsthemen – es ist wichtig, dass wissenschaftlich geprüfte und verständliche Informationen zu Gesundheit kind- und jugendgerecht zur Verfügung gestellt werden und die Nutzer:innen Kompetenz darin erlangen, Gesundheitsinformation zu suchen und zu bewerten. An der Entwicklung der Plattform haben sich Schüler:innen von drei Pilotschulen in Bayern beteiligt. Das Helmholtz Zentrum München bietet neben dem Bereich für Kinder und Jugendliche auf der Website clever.gesund auch Unterstützung für Gesundheitsprojekte an Schulen an. Hierfür steht eine umfangreiche Sammlung zur Planung von AG-Angeboten, Fortbildungen für Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende, Arbeitsblätter, Projektideen und vielen weiteren Materialien zur Verfügung.
Mehr erfahren: Informations- und Lernplattform clever.gesund
Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.
2023
Auch in einem reichen Land wie Deutschland wachsen Kinder und Jugendliche in Armut auf. Jedes 5. Kind unter 18 Jahren und 25% der Jugendlichen von 18 bis 25 Jahre waren im Jahr 2022 armutsgefährdet. Dies wirkt sich auf das Leben, die Entwicklung und die Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe aus. Die Folgen von Armut sind schlechtere Bildungschancen, soziale Ausgrenzung und gesundheitliche Probleme. Mit Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit kann ein Beitrag zur Prävention von Armutsfolgen geleistet werden, indem eigene Haltungen reflektiert und Angebote dahingehend geprüft werden, ob sie junge Menschen erreichen, die von Armut betroffen oder gefährdet sind. Mit der Handreichung soll das Bewusstsein für Armut im Handlungsfeld der Jugendarbeit durch praktische Handlungsansätze gestärkt werden.
Mehr erfahren: Armutssensibles Handeln in der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit
Sozialhelden e.V.
2010
Auf der Onlinekarte Wheelmap können rollstuhlgerechte Orte auf der ganzen Welt gesucht und gefunden werden. So ähnlich wie bei Wikipedia können sich alle an der Karte beteiligen und selbst bewerten, wie rollstuhlgerecht öffentlich zugängliche Orte sind. Die Markierung von Orten funktioniert mit einem Eindachen Ampelsystem. Grün bedeutet, ein Ort ist voll rollstuhlgerecht, Gelb heißt, ein Ort ist zum Teil rollstuhlgerecht und Rot, dass ein Ort nicht rollstuhlgerecht ist. Die Karte und die Informationen darauf sind für alle frei zugänglich. Wheelmap.org basiert auf der freien Weltkarte OpenStreetMap und enthält viele verschiedene Ortstypen, zum Beispiel Haltestellen, Toiletten, Eisdielen, Kinos, Spielplätze, Kitas, Museen und Schulen. Das Projekt Wheelmap.org wurde 2010 von dem Verein Sozialhelden e.V. ins Leben gerufen. Wheelmap kann im Browser genutzt werden oder als App für iPhone und Android. Die Karte funktioniert auf der ganzen Welt und ist in 32 Sprachen verfügbar.
Mehr erfahren: Wheelmap. Finde rollstuhlgerechte Orte© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.