
Europäische Kommission, Lizenz: CC BY 4.0
2025
In der Broschüre wird verständlich erklärt, wie die EU Online-Plattformen mit dem Gesetz über Digitale Dienste (DSA) stärker in die Verantwortung nimmt, um Kinder und Jugendliche im Internet zu schützen. Es wird gezeigt, wie Plattformen ihre Dienste gestalten müssen, damit Sicherheit, Datenschutz und Kinderrechte von Anfang an berücksichtigt werden, zum Beispiel durch sichere Voreinstellungen, Altersüberprüfung, einfache Meldefunktionen und den Schutz vor schädlichen Inhalten.Mit Klick auf "Download PDF" können Sie die Broschüre in deutscher Sprache aufrufen. Wenn Sie "Externe Quelle öffnen" aufrufen, gelangen Sie auf die Publikation auf der Website der Europäischen Union. Hier können Sie die Broschüre in weiteren Sprachen herunterladen.
Mehr erfahren: Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstehen. Was Online-Plattformen tun sollten, damit Kinder und Jugendliche sicher sind
Raphael Bak, Claudia Machold
2022
In dem Band wird in Fachbeiträgen untersucht, wie verschiedene gesellschaftliche Ungleichheiten (z. B. Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Behinderung) das Aufwachsen von Kindern gleichzeitig beeinflussen und miteinander verflochten sind. Es zeigt, dass Kindheit nicht einheitlich erlebt wird, sondern stark von diesen Überschneidungen geprägt ist. Dabei werden theoretische Ansätze, empirische Studien und praktische Perspektiven verbunden und analysiert, wie Diskriminierung und Ungleichheit in Bildungs- und Erziehungskontexten entstehen, wirken und pädagogisch bearbeitet werden können.
Mehr erfahren: Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung
Waldschlösschen Verlag
2020
In den Fachbuch geht es darum, wie Hochschullehre – insbesondere in der Lehrer*innenbildung – intersektional, also unter Berücksichtigung sich überschneidender sozialer Ungleichheiten wie Geschlecht, Sexualität und Herkunft gestaltet werden kann. Es werden theoretische Grundlagen der Intersektionalität mit konkreten didaktischen und methodischen Ansätzen verbunden, um Diskriminierung zu reflektieren und Vielfalt (insbesondere sexuelle und geschlechtliche) in Lehr-Lern-Prozessen sichtbar zu machen und wertzuschätzen. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte zu einer machtkritischen und diskriminierungssensiblen pädagogischen Praxis zu befähigen und Hochschullehre insgesamt inklusiver und gerechter zu gestalten.
Mehr erfahren: Intersektionale Hochschullehre in der Lehramtsausbildung – Mit didaktisch-methodischen Ansätzen für vielfältige sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
2025
Die Handreichung bietet Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe eine praxisnahe Orientierung für die Arbeit in grenzüberschreitenden Einzelfällen. Sie zeigt anhand möglicher Fallkonstellationen (z. B. Kinderschutz, Sorgerechts- und Umgangskonflikte, Kindesentführung oder Unterbringung im Ausland) auf, welche rechtlichen Rahmenbedingungen – insbesondere internationale und europäische Regelungen – zu beachten sind und wie Verfahren ablaufen können. Zudem werden konkrete Handlungsschritte, Kooperationsmöglichkeiten mit ausländischen Stellen sowie wichtige Ansprechstellen und Unterstützungsstrukturen (z. B. Internationaler Sozialdienst) dargestellt, um Fachkräfte bei der Einschätzung und Bearbeitung solcher komplexen Fälle zu unterstützen.In englischer Sprache ist die Handreichung hier zu finden.
Mehr erfahren: Handreichung zur grenzüberschreitenden Einzelfallarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe
Bundesamt für Justiz
2023
In der Broschüre wird ein Überblick über internationale Kindschaftsverfahren gegeben und erläutert, wie grenzüberschreitende Konflikte im Familienrecht geregelt werden. Im Mittelpunkt stehen Verfahren zur Rückführung entführter Kinder, zu Sorgerechts- und Umgangsstreitigkeiten sowie zur grenzüberschreitenden Unterbringung von Kindern. Dabei werden die zugrunde liegenden internationalen und europäischen Rechtsgrundlagen wie das Haager Übereinkommen und weitere EU-Verordnungen verständlich erklärt. Zudem wird die Rolle des Bundesamts für Justiz als zentrale Behörde beschrieben, Abläufe, Zuständigkeiten und Unterstützungsangebote werden aufgezeigt und praktische Hinweise zu Anträgen, Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden sowie zu möglichen Verfahren und Abläufen im internationalen Kontext gegeben.Auf der Themenseite Familie international des Bundesamts für Justiz sind weiterführende Informationen zu finden.
Mehr erfahren: Internationale Kindschaftsverfahren
Deutsche Sportjugend (DSJ) im DOSB e.V. und Deutsche Sporthochschule, Köln
2024
Die Broschüre bietet Sportvereinen und -verbänden eine praxisnahe Hilfe, um (Verdachts-)Fälle von psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt rechtlich einzuordnen und angemessen damit umzugehen. In der Broschüre werden verschiedene Gewaltformen anhand von Beispielen erklärt und strafrechtlich eingeordnet, um Verantwortliche zu sensibilisieren. Darüber hinaus wird beschrieben, welche Schritte im Verdachtsfall einzuleiten sind und welche Handlungs- sowie Sanktionsmöglichkeiten Organisationen im Sport haben, um Betroffene zu schützen und angemessen zu reagieren.
Mehr erfahren: »Safe Sport« Orientierungshilfe für rechtliche Fragen zum Schutz bei Gewalt
Europäische Union
2014
In dem Leitfaden wird die Anwendung der Brüssel-IIa-Verordnung im Bereich der internationalen Zuständigkeit sowie der Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren der elterlichen Verantwortung innerhalb der EU erläutert. Es werden die zentralen Regelungen zur gerichtlichen Zuständigkeit erklärt, zu Verfahren bei Trennung, Scheidung und Sorgerecht sowie insbesondere zu grenzüberschreitenden Kindesentführungen und Rückführungsverfahren. Ziel ist es, Praktiker:innen – insbesondere Gerichten und Rechtsanwender:innen – durch Beispiele, Erläuterungen und Hinweise die einheitliche und korrekte Anwendung der Verordnung in grenzüberschreitenden Familiensachen zu erleichtern, wobei nationale materielle Rechtsordnungen unberührt bleiben.
Mehr erfahren: Praxisleitfaden für die Anwendung der Brüssel-IIa-Verordnung
© Bundesverband Trans* e.V.; Lizenz: CC BY-ND 4.0
2025
Patient*innenleitlinie zur AWMF-Leitlinie: Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung. (S2k, Registernummer 028-014)Der Leitfaden fasst die Inhalte der S2k-Leitlinie zu Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter verständlich zusammen und bietet Orientierung für trans* Kinder und Jugendliche, Eltern, Bezugspersonen und Fachkräfte.
Mehr erfahren: Leitfaden für trans* Kinder und Jugendliche
Bundesverband Trans* e.V.; Lizenz: CC BY-ND 4.0
2025
Die Broschüre gibt einen Einblick in die Lebensrealitäten und Bedarfe von jungen trans* und nicht-binären Menschen und bietet Orientierung innerhalb des Diskurses um geschlechtliche Selbstbestimmung.
Mehr erfahren: Wir reden mit! – Warum trans* Kinder und Jugendliche ernst genommen und unterstützt werden müssen
Bertelsmann Stiftung
2025
In der Handreichung „Junge Menschen beteiligen – Teil C – How to … Kinder- und Jugendkonferenzen“ wird praxisnah das entwickelte Konferenzformat „Zukunftsstimmen: Jetzt sind wir gefragt!“ beschrieben, das gemeinsam mit dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team) der Bertelsmann-Stiftung konzipiert und wissenschaftlich durch die Goethe-Universität Frankfurt begleitet wurde. Kinder- und Jugendkonferenzen in Kommunen, Stadtteilen oder Schulen eröffnen niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten, geben fundierte Einblicke in die Lebensrealitäten junger Menschen und stärken demokratische Erfahrungen. Kennzeichnend ist das Peer-to-Peer-Format, bei dem Jugendliche die Konferenz eigenständig moderieren und Workshops durchführen, bevor sie ihre Ergebnisse und Forderungen mit Politik und Verwaltung diskutieren. Die Handreichung bietet konkrete Anleitungen, Materialien und Empfehlungen zur Umsetzung und legt besonderen Wert auf den Transfer der erarbeiteten Anliegen in politische Entscheidungsprozesse, damit Beteiligung nicht folgenlos bleibt, sondern tatsächliche Mitgestaltung ermöglicht. Sie richtet sich – wie auch Teil B – an Verantwortliche in Verwaltung, Politik, Schulen und Organisationen, die Kinder- und Jugendbeteiligung praktisch umsetzen möchten.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil A: Potentiale und Grenzen von Partizipation und MitbestimmungTeil B: How to … Jugendbeteiligungsgremium
Mehr erfahren: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen. Junge Menschen beteiligen I Teil C© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.