
National Coalition Deutschland
2025
Ein Hörspiel über Kinderrechte, erzählt von Kindern selbst.Wie fühlt es sich an, wenn Kinder ihre Rechte entdecken? In diesem Hörspiel trifft Dana im Traum die Kinderrechtspionierin Eglantyne Jebb. Gemeinsam hören sie Geschichten aus der Gegenwart:Willow kämpft für einen barrierefreien Schwimmkurs.Drei Geschwister suchen nach der Flucht eine neue Schule.Kinder wehren sich gegen Beleidigungen im Netz.Mira stellt sich ihren Mobbern.Benji und Ben demonstrieren für mehr Platz für ihre Kunst.Zwischen Fantasie und Realität zeigt das Hörspiel: Kinder haben Rechte – und Erwachsene Verantwortung.Für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, Familien, Schulen und die außerschulische Bildung.Produktion: wamiki – Was mit Kindern GmbH + SoundGroundStudio Berlin.Im Auftrag der National Coalition Deutschland, gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).
Mehr erfahren: Hörspiel: Unsere Rechte, unsere Stimmen. Danas Zeitreise zu den Kinderrechten.
Deutsche Sportjugend (DSJ) im DOSB e.V.
2023
Nina Reip und Nico Mikulic diskutieren über den Stellenwert von Kinderrechten im Sport. Sie erklären, dass Kinderrechte – verankert in der UN-Kinderrechtskonvention – besonders Schutz und Mitbestimmung von Kindern sichern und dass Kinder im Sport nicht einfach als „kleine Erwachsene“ behandelt werden dürfen. Wie können Vereine und Sportorganisationen Kinderrechte praktisch umsetzen? Zum Beispiel durch eine altersgerechte Gestaltung von Sportangeboten und sichere Rahmenbedingungen für Training und Freizeit. Bei allgemeinen Debatten über Menschenrechte im Sport (z. B. bei großen Veranstaltungen) werden Kinderrechte oft vernachlässigt — dabei ist eine kinder- und jugendgerechte Ausrichtung im Sport grundlegend und kommt allen zugute.
Mehr erfahren: „Sport und Kinderrechte“ in: Tauziehen. Der Podcast zu Politik und Sport
Deutscher Bildungsserver; CC BY 4.0-Lizenz
2025
In dem Podcast Bildung auf die Ohren sprechen Prof. Dr. Susann Fegter und Prof. Dr. Angela Million von der TU Berlin über ihr Forschungsprojekt „Wohlergehen in sozialräumlichen Kontexten“. Sie untersuchen, wie Kinder außerschulische Lernorte erleben und legen dabei den Fokus auf die Sichtweisen der Kinder — insbesondere auf Partizipation, Schutz, Sicherheit und Wertschätzung. Dazu nutzten sie Methoden wie City Walks, digitale Karten, Interviews und ein eigens entwickeltes Spiel, mit dem Wohlfühlorte der Kinder sichtbar gemacht werden. Wichtige Erkenntnisse sind: stabile Beziehungen zu pädagogischen Fachkräften, der Zugang zu digitalen Medien sowie die Gestaltung der Stadt als Raum wirken sich stark auf das Wohlbefinden und damit auf die Bildungsbeteiligung von Kindern aus — insbesondere unter sozial ungleichen Bedingungen. Über den externen Link kann ein mit AI Companion generiertes Transkript des Interviews abgerufen werden.
Mehr erfahren: Wohlergehen von Kindern in sozialräumlichen Kontexten: Forschung zu Lernorten, digitaler Teilhabe und Stadtplanung
Zartbitter e.V.
2022
Zusammen mit Kindern des Kölner Domchors wurden acht Songs produziert, die die Rechte von Kindern auf Schutz, Selbstbestimmung und Ausdruck thematisieren. Die Lieder haben Titel wie „Kinder haben Rechte“, „Blödes Gefühl“, „Leg das ma weg!“, „Mein Lieblingssinn“, „Geheimnis“, „Jungs sind doof (Mädchen sind öde)“, „Das ist kein Verrat“ und „Freundschaft“. Themen und Gefühle wie persönliche Grenzen, Geheimnisse, Vorurteile und Freundschaft werden kindgerecht angesprochen. Ein Songbook mit Texten und Materialien zu den Songs steht kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung. Das Heft kann als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Das Album ist über Streaming-Dienste wie Spotify verfügbar.
Mehr erfahren: Kinder haben Rechte. Songtexte für Kinder im Grundschulalter
Kinderfreundliche Kommunen Köln, Berlin-Pankow und Mannheim
2024
In der Podcastreihe werden Personen zur Umsetzung der Kinderrechte auf lokaler Ebene interviewt. Es werden Gespräche mit Expert:innen geführt, die Handlungsspielräume und Herausforderungen vor Ort beleuchten – z. B. wie Städte und Landkreise kinderfreundlicher werden können, wie Beteiligung junger Menschen funktioniert und wo noch große Lücken sind etwa bei Bildung, bei der Unterbringung geflüchteter Kinder oder bei Gewaltprävention. Der Podcast richtet sich an Fachkräfte aus der Verwaltung und interessierte Menschen, die sich über die Umsetzung der Kinderrechte informieren wollen.
Mehr erfahren: stadtvisionen – jung gedacht
Wandelwärts gUG
2025
In dem Methodenhandbuch finden Fachkräfte der frühkindluchen Bildung Methoden, um Kita-Kinder im letzten Kita-Jahr an fünf ausgewählte Kinderrechte heranzuführen: das Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung, das Recht auf Nichtdiskriminierung, das Recht auf Beteiligung, das Recht auf Gesundheitsvrsorge und das Recht auf Schutz. Dabei kommen verschiedene Materialien, Geschichten und das Maskottchen „Kiki“ als wiederkehrendes Symbol zum Einsatz, um die Aufmerksamkeit zu bündeln und das Thema greifbar zu machen. Die Methoden sind flexibel anpassbar, lassen sich im Tagesablauf integrieren und sollen Fachkräften Orientierung geben, wie Kinderrechte altersgerecht vermittelt werden können.
Mehr erfahren: Methodenhandbuch Kinderrechte Kindgerecht
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2025
Die Website justiz.kinderrechte.de ist ein Fachportal zur Kindgerechten Justiz in Deutschland. Sie richtet sich an Fachkräfte in Justiz und Verwaltung, betroffene Kinder und ihre Sorgeberechtigten. Das Portal bietet eine umfangreiche, suchbare Datenbank mit Materialien, darunter Fachliteratur, Handreichungen, Videos und Podcasts. Nutzer:innen können Materialien speichern, einreichen oder kommentieren. Ziel ist es, die Umsetzung der UN‑Kinderrechtskonvention und der Europarats-Leitlinien in gerichtlichen und verwaltungsrechtlichen Verfahren zu fördern – insbesondere durch Beteiligung, kindgerechte Information, psychosoziale Begleitung und Verfahrensbeistände.
Mehr erfahren: Fachportal: Kindgerechte Justiz
John Dewey Forschungsstelle für die Didaktik der Demokratie und Technische Universität Dresden
2024
Das Selbstlernformat besteht aus einem Video mit visueller Untermalung und begleitenden Reflexionsfragen. Dr. Sandra Reitz (Deutsches Institut für Menschenrechte) beantwortet die Frage, ob politische Bildung automatisch Menschenrechtsbildung ist. Sie ist es nicht, denn die Bildung in durch und für Menschenrechte erfordert ein bewusstes Konzept, das die Menschenrechte als verbindliche Grundlage thematisiert, kritisch reflektiert und in Handlungskompetenz überführt. Das Format regt zur eigenständigen Auseinandersetzung mit dem Unterschied und den Schnittmengen beider Bildungsbereiche an.
Mehr erfahren: Ist politische Bildung automatisch auch Menschenrechtsbildung?
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH und nifbe – Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung
2025
Die Diplom‑Sozialwissenschaftlerin Klara Schlömer erläutert, wie die Beobachtungsmethode Lerngeschichten die Wahrnehmung von Kindern in der Frühpädagogik grundlegend verändert. Statt isolierte Fähigkeiten wie Malen oder Schneiden zu betrachten, rücken Lerngeschichten das dahinterliegende Lernen ins Zentrum – Engagement, Neugier, Ausdruck und Verantwortungsübernahme – und legen dabei eine wertschätzende Haltung zugrunde. Der neuseeländische Ansatz Te Whāriki bildet dafür die theoretische Basis. Durch Erzählen und Beobachtung wird Beziehungspflege sichtbar, und Fachkräfte lernen, mit wenigen Mitteln selbst solche Geschichten zu erstellen. Die Folge beleuchtet zentrale Fragen: Was sind Lerngeschichten, was versteht man unter Lerndispositionen, wie gelingt der Einstieg – und welche Hürden gibt es auf diesem Weg.Lerngeschichten eröffnen eine ganzheitliche, beziehungsorientierte Perspektive auf kindliches Lernen und stärken so sowohl die individuelle Entwicklung der Kinder als auch die Professionalität der pädagogischen Begleitung.Alle Podcast-Folgen sind über den externen Link zu finden und können auf Soundcloud und Spotify angehört werden.
Mehr erfahren: Podcast „Auf die ersten Jahre kommt es an“: Wie Lerngeschichten den Blick auf Kinder verändern
Bayerischer Rundfunk
2024
In der dreiteiligen Podcast-Reihe geht es um die Realität von Kinderarbeit in Vergangenheit und Gegenwart. In Folge 1 berichtet Gertraud, wie sie in den 1950er-Jahren auf einem Bauernhof in Bayern schon als Vierjährige harte Arbeit verrichtete – ein Beispiel dafür, dass Kinderarbeit auch in Deutschland bis in die 1980er-Jahre existierte. Folge 2 erzählt von Mattie, einem Mädchen, das 1850 in einer US-amerikanischen Textilfabrik arbeitete, und schlägt die Brücke zurück zu Gertraud, die sich bei der Feldarbeit schwer verletzte – beide Geschichten zeigen, wie sehr Kinder körperlichen Risiken ausgesetzt waren. In Folge 3 steht Cinzia im Mittelpunkt, die als Teenager in Italien auf einem Campingplatz arbeitete, oft 20 Stunden täglich – ein erschütterndes Beispiel dafür, dass Kinderarbeit auch heute noch in Europa Realität ist. Die drei Folgen machen deutlich: Kinderarbeit ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein aktuelles, oft übersehenes Problem.
Mehr erfahren: Kinderarbeit – Bei uns doch nicht!© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.
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