
Florian Höhne, Konstantin Lindner, Manfred L. Pirner, Lizenz: CC-BY-SA 4.0
2026
In dem Fachartikel wird das Phänomen des Kidfluencings im Spannungsfeld zwischen Teilhabe und Schutzrechten betrachtet. Ausgehend von der UN-Kinderrechtskonvention argumentieren die Autor:innen, dass Kidfluencing zwar Potenziale für Selbstverwirklichung, Partizipation und Kompetenzerwerb bietet, zugleich jedoch erhebliche Risiken birgt: Insbesondere werden Verletzungen der Privatsphäre, wirtschaftliche Ausbeutung, unklare Arbeitsverhältnisse sowie Belastungen für Entwicklung und Wohlbefinden problematisiert. Kinder handeln häufig nicht vollständig autonom, sondern unter Einfluss oder Kontrolle von Eltern und kommerziellen Interessen, wodurch ihre Rechte auf Schutz und freie Entfaltung gefährdet sein können. Insgesamt kommt der Beitrag zu dem Schluss, dass Kidfluencing in einer rechtlichen Grauzone liegt und stärkere Regulierung sowie eine konsequente Orientierung am Kindeswohl erforderlich sind, um Rechteverletzungen zu vermeiden.Der Fachartikel sowie der gesamte Band Digitalitätsethische Souveränität. Theologische und religionsdidaktische Perspektiven auf Influencer:innen sind als PDF kostenfrei verfügbar. Der vorgestellte Artikel kann auf den Seiten 135 – 150 nachgelesen werden.
Mehr erfahren: Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?
Bertelsmann Stiftung
2025
In der Handreichung „Junge Menschen beteiligen – Teil C – How to … Kinder- und Jugendkonferenzen“ wird praxisnah das entwickelte Konferenzformat „Zukunftsstimmen: Jetzt sind wir gefragt!“ beschrieben, das gemeinsam mit dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team) der Bertelsmann-Stiftung konzipiert und wissenschaftlich durch die Goethe-Universität Frankfurt begleitet wurde. Kinder- und Jugendkonferenzen in Kommunen, Stadtteilen oder Schulen eröffnen niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten, geben fundierte Einblicke in die Lebensrealitäten junger Menschen und stärken demokratische Erfahrungen. Kennzeichnend ist das Peer-to-Peer-Format, bei dem Jugendliche die Konferenz eigenständig moderieren und Workshops durchführen, bevor sie ihre Ergebnisse und Forderungen mit Politik und Verwaltung diskutieren. Die Handreichung bietet konkrete Anleitungen, Materialien und Empfehlungen zur Umsetzung und legt besonderen Wert auf den Transfer der erarbeiteten Anliegen in politische Entscheidungsprozesse, damit Beteiligung nicht folgenlos bleibt, sondern tatsächliche Mitgestaltung ermöglicht. Sie richtet sich – wie auch Teil B – an Verantwortliche in Verwaltung, Politik, Schulen und Organisationen, die Kinder- und Jugendbeteiligung praktisch umsetzen möchten.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil A: Potentiale und Grenzen von Partizipation und MitbestimmungTeil B: How to … Jugendbeteiligungsgremium
Mehr erfahren: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen. Junge Menschen beteiligen I Teil C
Bertelsmann Stiftung
2025
In der Handreichung „Junge Menschen beteiligen – Teil B – How to … Jugendbeteiligungsgremium“ wird praxisnahe Anleitung gegeben, wie Jugendbeteiligungsgremien aufgebaut, begleitet und langfristig tragfähig gestaltet werden können, indem gezeigt wird, welche Strukturen junge Menschen brauchen, um sich sicher, gehört und ernst genommen zu fühlen. Die Handreichung knüpft an die theoretischen Grundlagen aus Teil A der Publikationsreihe an und erläutert anhand der Erfahrungen mit dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team), wie Jugendliche als Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt gewonnen, gestärkt und wirksam eingebunden werden können – von der ersten Kontaktaufnahme über verlässliche Beziehungen und transparente Kommunikation bis hin zu klaren Rahmenbedingungen, Anerkennungskultur und macht- sowie generationssensibler Haltung. Beide praxisorientierten Handreichungen (Teil B und Teil C) richten sich an Verantwortliche in Ämtern, Verwaltungen und Organisationen, die sich mit Kinder- und Jugendbeteiligung befassen und praktische Hinweise aus dem „Alltagsgeschäft“ erfahren möchten.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil A: Potentiale und Grenzen von Partizipation und MitbestimmungTeil C: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen
Mehr erfahren: How to … Jugendbeteiligungsgremium. Junge Menschen beteiligen I Teil B
Bertelsmann Stiftung
2025
In der Broschüre „Junge Menschen beteiligen – Teil A“ werden auf Grundlage einer wissenschaftlichen Gesamtauswertung die Gelingensbedingungen und Hürden qualitativ hochwertiger Partizipationsprozesse zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zusammenarbeit mit jungen Menschen tatsächlich „auf Augenhöhe“ gelingen kann – über gute Verfahren hinaus müssen Ergebnisse weitergetragen werden und reale Einflussnahme ermöglichen. Anhand der Erfahrungen mit Jugendbeteiligungsgremien wie dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team) der Bertelsmann-Stiftung werden praxisnahe Learnings und Empfehlungen formuliert, um Qualitätsstandards zu stärken und die Etablierung solcher Gremien zu unterstützen. Teil A ordnet diese Erkenntnisse zudem in übergeordnete fachliche Diskurse ein und stellt die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit her.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil B: How to … JugendbeteiligungsgremiumTeil C: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen
Mehr erfahren: Potentiale und Grenzen von Partizipation und Mitbestimmung. Junge Menschen beteiligen I Teil A
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH; Lizenz: CC-by-sa 4.0.
2024
Die „Mappe Globales Lernen 2024“ ist eine umfassende Methodensammlung für entwicklungspolitische Bildungsarbeit, in der Kinderrechte und Menschenrechte immer wieder thematisch eingebunden werden, z. B. bei Übungen zu Kinderarbeit und dem Einstehen für Kinderrechte oder in Auseinandersetzungen mit Kinderehen in globalen Kontexten. Die Broschüre bietet interaktive Methoden, Hintergrundinfos, Arbeitsblätter und Reflexionsfragen, die pädagogisch dazu anregen, globale Zusammenhänge, Ungleichheiten und die Bedeutung von Rechten und Teilhabe für Kinder und Jugendliche kritisch zu beleuchten und in Bildungsprozessen handlungsorientiert umzusetzen.Die Mappe richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Multiplikator:innen in Schule und außerschulischer Bildungsarbeit v. a. in Sekundarstufe I und II sowie Jugendbildung.
Mehr erfahren: Mappe Globales Lernen. Methoden für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit
Das Progressive Zentrum, Bertelsmann Stiftung, Stiftung Mercator
2025
In der Studie wurde untersucht, wie junge Menschen über TikTok und Instagram mit demokratischen Inhalten erreicht werden können. Dafür wurden zehntausende Kurzvideos im Zeitraum von Juni bis Dezember 2024 analysiert, eine repräsentative Befragung durchgeführt und Fokusgruppen mit jungen Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass provokative und populistische Inhalte oft eine deutlich höhere Reichweite erzielen als Beiträge demokratischer Akteur:innen. Damit demokratische Botschaften junge Menschen besser erreichen, empfehlen die Autor:innen der Studie, Inhalte stärker an den Stil und die Sprache der Plattformen anzupassen – etwa durch persönliche Ansprache, verständliche Sprache und visuell ansprechende Formate.
Mehr erfahren: Studie: How to Sell Democracy Online (Fast)
Deutsches Institut für Menschenrechte, Berliner Landeszentrale für politische Bildung
2024
In der Broschüre werden kurz und knapp wichtige Fragen zum Thema Inklusion beantwortet. Fragen sind zum Beispiel: Was ist Inklusion? Was ist die UN-Behindertenrechtskonvention? Was bedeutet Inklusion im Schulalltag? Sind Förderschulen in Deutschland inklusiv? Warum leben so viele Menschen mit Behinderungen in Armut? Zu jeder Antwort findet sich eine erklärende Illustration.
Mehr erfahren: Was ist Inklusion? Fragen und Antworten
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ)
2023
Auf der Website von Machmamit! gibt es eine umfangreiche Karte mit Einrichtungen und Orten in ganz Deutschland, die kulturelle Angebote für und mit Kindern und jungen Menschen umsetzen. Die Angebote können nach verschiedenen Kategorien gefiltert werden, zum Beispiel nach Bewegung, Foto/Video/Audio/Film, Zeichnen, Musik, Museum, Schreiben, Theater und Zirkus. Junge Menschen, die nach Kultur in ihrer Umgebung suchen, finden hier viele spannende Orte, um kreativ zu werden. Es können auch weitere Kulturorte auf der Karte eingetragen werden. Wer noch nicht weiß, in welchem Bereich er oder sie kulturell aktiv werden möchte, kann auf der Website einen Test machen. Anhand von Fotos, auf denen verschiedenen Aktivitäten zu sehen sind, kann eine Auswahl der eigenen Interessen getroffen werden. Im Bereich Festivals sind Kulturfestivals aufgelistet, die demnächst stattfinden und kostenlos sind. Informationen zu Mach ma mit in deutscher Gebärdensprache gibt es hier.
Mehr erfahren: Machmamit! – Finde, was deins ist![© Forum Umweltbildung [Park]Platz – Eine kreative Übung zu Gestaltungsmöglichkeiten von öffentlichen Räumen](https://kinderrechte-portal.de/wp-content/uploads/2024/08/Park-platz_Cover-300x175.jpg)
Forum Umweltbildung
2024
In diesem Stundenbild formen die Lernenden mit Hilfe einer 15 Meter langen Schnur eine rechteckige Fläche. Gemeinsam wird besprochen, was dieser Raum darstellen, was darin Platz haben und was damit gemacht werden könnte. Erst danach wird verraten, dass diese Fläche in etwa der Größe eines Autoparkplatzes entspricht. Wie würden die Lernenden eine solche Fläche gestalten, wenn sie diese zur freien Verfügung hätten? Auf kreative Weise setzen sie ihre Ideen dazu auf einem Blatt Papier um.in Anlehnung an: Forum Umweltbildung (Hg.): Schule trifft Gemeinde – von der Idee zur gelungenen Kooperation. S. 52, Wien, 2013
Mehr erfahren: [Park]Platz – Eine kreative Übung zu Gestaltungsmöglichkeiten von öffentlichen Räumen© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.