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Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)
2026
Pausen tun gut – das ist bekannt, und doch kommen sie im Alltag oft zu kurz – auch in der Kulturellen Bildung. Das Plakat „Atmen. Pause. MindCare“ lädt dazu ein, bewusst innezuhalten, durchzuatmen und kleine, kreative Schritte zu gehen, die auch die mentale Gesundheit unterstützen können. Es versammelt 18 praxisnahe Methoden – inspiriert durch die Kulturelle Bildung –, die kurze Auszeiten ermöglichen und sich sowohl für den Arbeitsalltag von Fachkräften als auch für die kulturelle Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen eignen. Die Vorderseite versammelt leicht umsetzbare Impulse wie Tanzen, „Free Writing“ oder gemeinsames Musizieren mit klaren Angaben zu Zeit und Material, die Fachkräfte als kleine Pausen im Arbeitsalltag zwischendurch für sich und ihre Kolleg*innen nutzen können. Die Rückseite überträgt alle Methoden in kind- und jugendgerechte Formate und ergänzt sie um Hinweise zur Anleitung und praktischen Umsetzung in Gruppen. Das Plakat macht sichtbar, wie mit und in der Kulturellen Bildung Wohlbefinden befördert werden kann: Kreative Methoden dienen als niedrigschwellige Zugänge zu Selbstwahrnehmung, Ausdrucksfähigkeit und sozialem Miteinander.Es eignet sich für Bildungs- und Kultureinrichtungen, Vereine und Verbände der Kulturellen Bildung und kann kostenfrei bestellt werden. Es steht außerdem als Download zur Verfügung. Zunächst in deutscher Sprache, alsbald auch in einer englischen und niederländischen Fassung. Das Plakat ist entstanden im Rahmen von „MindCare − Mentale Gesundheit in der Kulturellen Bildung, Förderung von Achtsamkeit, Resilienz und Empowerment“ (2025−2026). „MindCare“ ist ein Kooperationsprojekt der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und des „Kenniscentrum voor cultuureducatie en amateurkunst (LKCA)“, Niederlande. Es wird gefördert von der Europäischen Union.
Mehr erfahren: Atmen. Pause. MindCare. Methoden für mentale Gesundheit für dich und deine Praxis.
© Bundesverband Trans* e.V.; Lizenz: CC BY-ND 4.0
2025
Das #transjugend Portal ist ein Online-Angebot für junge Menschen, die trans* sind oder sich fragen: „Bin ich trans*?“ Die Inhalte für das Portal werden im Rahmen verschiedener Community-Treffen und Workshops zusammen mit jungen trans* Menschen erstellt.
Mehr erfahren: #transjugend Portal
© Bundesverband Trans* e.V.; Lizenz: CC BY-ND 4.0
2025
Patient*innenleitlinie zur AWMF-Leitlinie: Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung. (S2k, Registernummer 028-014)Der Leitfaden fasst die Inhalte der S2k-Leitlinie zu Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter verständlich zusammen und bietet Orientierung für trans* Kinder und Jugendliche, Eltern, Bezugspersonen und Fachkräfte.
Mehr erfahren: Leitfaden für trans* Kinder und Jugendliche
Bundesverband Trans* e.V.; Lizenz: CC BY-ND 4.0
2025
Die Broschüre gibt einen Einblick in die Lebensrealitäten und Bedarfe von jungen trans* und nicht-binären Menschen und bietet Orientierung innerhalb des Diskurses um geschlechtliche Selbstbestimmung.
Mehr erfahren: Wir reden mit! – Warum trans* Kinder und Jugendliche ernst genommen und unterstützt werden müssen
Kulturelle Bildung Online, Lizenz: cc-by-nc-nd 4.0
2026
In dem Artikel werden die Ergebnisse des Projekts MindCare zur Bedeutung kultureller Bildung für die mentale Gesundheit junger Menschen beschrieben. Auf Grundlage einer Befragung von Jugendlichen wird dargestellt, dass kreative Orte wie Theater jungen Menschen dabei helfen, Gefühle auszudrücken, Selbstwirksamkeit zu erfahren und sich sicher und wohl zu fühlen – zentrale Faktoren zur Stärkung von Resilienz und sozio‑emotionaler Entwicklung. Dabei wird deutlich, dass kulturelle Bildungsräume nicht nur künstlerische Aktivitäten bieten, sondern auch wichtige psychosoziale Schutzräume sind, die junge Menschen unterstützen, Belastungen zu bewältigen und ihre Kinderrechte auf Schutz, Teilhabe und gesundes Aufwachsen zu verwirklichen.
Mehr erfahren: „Das Theater war für mich immer ein sicherer Ort“: Wie kreative Räume Jugendliche stärken und Resilienz fördern
Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland (KJTZ)
2015
Die Online-Kataloge zum Kinder- und Jugendtheater bieten eine digitale Rechercheplattform für Materialien zum Kinder- und Jugendtheater. Über die Datenbank können Nutzer:innen Stücktexte, Fachliteratur, Artikel, audiovisuelle Medien sowie Informationen zu Inszenierungen, Theatern und Spielplänen finden und für Bildung und Forschung nutzen. Ziel ist es, Wissen über Theater für junges Publikum zugänglich zu machen und die Arbeit von Theatern, Pädagog:innen und Forschenden zu unterstützen. Damit trägt die Plattform auch zur Umsetzung von Kinderrechten bei, insbesondere zum Recht auf kulturelle Teilhabe, Bildung und Beteiligung, da sie die Strukturen sichtbar macht, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Theater zu erleben, daran teilzuhaben und ihre Perspektiven künstlerisch auszudrücken.
Mehr erfahren: Online-Kataloge zum Kinder- und Jugendtheater
Kulturelle Bildung Online, Lizenz: cc-by-nc-nd 4.0
2022
In dem Artikel wird die Zusammenarbeit von Kindern und Erwachsenen in der Jury des Deutschen Kinder-Theater-Fests (DKTF) untersucht, bei dem Kinder und Erwachsene gemeinsam und möglichst gleichberechtigt in einer Jury über Theaterstücke entschieden. Die Forschung zeigt, dass diese paritätische Zusammenarbeit Kindern echte Mitbestimmung und kulturelle Teilhabe ermöglicht, gleichzeitig aber weiterhin hierarchische Denkmuster zwischen Kindern und Erwachsenen bestehen bleiben können. Die Autorin plädiert deshalb dafür, Partizipation nicht nur formal umzusetzen, sondern Machtverhältnisse bewusst zu reflektieren und Zusammenarbeit spielerisch-experimentell zu gestalten, damit Kinder tatsächlich als gleichwertige Akteur:innen und Expert:innen ihrer Perspektiven anerkannt werden.Die Ergebnisse einer weiteren Forschungsarbeit zu den Partizipationsmodi in den Juryprozessen von Daniel Cosic können in dem Artikel Auf Augenhöhe gemeinsam entscheiden? Begleitforschung zur Jury-Arbeit beim Deutschen Kinder-Theater-Fest (DKTF) von Christoph Scheurle nachgelesen werden.
Mehr erfahren: Parität als Auftakt – Ergebnisse eines Lern-Lehr-Forschungsprojekts zur Zusammenarbeit von Kindern und Erwachsenen in der Jury des DKTF
David Rott, Katrin Huxel
2025
In den Fachbeiträgen wird gezeigt, wie Theater als Ort des Lernens außerhalb von Schule und Universität genutzt werden kann. Anhand eines Praxisprojekts wird beschrieben, wie Studierende und Theater zusammenarbeiten, um gesellschaftliche Themen wie Diversität, Teilhabe und Perspektivwechsel zu reflektieren. Dabei wird auch deutlich, dass solche Projekte Kinder- und Menschenrechte stärken können, etwa das Recht von Kindern auf Bildung, kulturelle Teilhabe und freie Meinungsäußerung, indem junge Menschen ihre Erfahrungen und Sichtweisen im Theater ausdrücken und diskutieren können.
Mehr erfahren: Theater als außerschulischer und außeruniversitärer Lernort. Perspektiven diversitätssensibler Hochschullehre
Save the Children Deutschland e.V.
2025
Rechte, die zusammenhängen wie ein Puzzle: Das Kinderrechte-Poster soll veranschaulichen, wie alle Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention ineinandergreifen und nur gemeinsam das Wohl und die gesunde Entwicklung von Kindern sicherstellen können. Das Poster kann bis zu einem Format von A2 heruntergeladen und ausgedruckt werden. Es eignet sich zur Sichtbarmachung der Kinderrechte im Klassenzimmer, im Jugendclub oder in anderen Bildungseinrichtungen und kann als Anlass genutzt werden, um mit jungen Menschen über ihre Rechte ins Gespräch zu kommen.
Mehr erfahren: Kinderrechte-Poster
Designing for Children’s Rights (D4CR), Lizenz: CC BY-SA 4.0
2026
In dem Design Guide werden zehn Prinzipien formuliert, wie Produkte und Services konsequent an den Rechten und Bedürfnissen von Kindern ausgerichtet werden können. Sie sind in drei Bereiche gegliedert: Inklusion, Spiel & Lernen und Sicherheit & Nachhaltigkeit. Ergänzend bietet die Website zu jedem Prinzip weiterführende Ressourcen, Methoden und Praxisbeispiele, die Designer:innen helfen sollen, diese Leitlinien konkret in Projekten umzusetzen und Kinderrechte systematisch in Design- und Geschäftsentscheidungen zu integrieren.
Mehr erfahren: Designing for Children’s Rights Guide© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.