Gefundene Beiträge: 1660

Unicef
2025
The report reveals that climate-related disasters—such as heatwaves, floods, storms, and droughts—disrupted education for at least 242 million children in 85 countries, representing roughly one in seven students worldwide. The most widespread disruptions were caused by heatwaves, especially in South Asia, which alone accounted for over half the total affected students. Low- and lower-middle-income countries were hit hardest, with 74% of the impacted children living in these regions. Beyond lost school days, the report emphasizes how such disruptions put children at greater risk of long-term harm, including increased exposure to child labor, early marriage, and health issues. Unicef calls for urgent investment in climate-resilient education infrastructure and better planning to protect children's right to learning in a warming world. Beitrag in deutscher Sprache: Der Bericht zeigt, dass klimabedingte Katastrophen wie Hitzewellen, Überschwemmungen, Stürme und Dürren den Schulunterricht von mindestens 242 Millionen Kindern in 85 Ländern unterbrochen haben – das entspricht etwa jedem siebten Schulkind weltweit. Am stärksten betroffen war Südasien, vor allem durch extreme Hitze, die mehr als die Hälfte der betroffenen Schüler:innen traf. Besonders hart traf es Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in denen 74 % der betroffenen Kinder leben. Neben dem unmittelbaren Unterrichtsausfall warnt Unicef vor langfristigen Folgen wie erhöhtem Risiko für Kinderarbeit, Frühverheiratung und gesundheitlichen Problemen. Der Bericht fordert dringend Investitionen in klimaresiliente Bildungssysteme und bessere Vorbereitung, um das Recht auf Bildung auch in Zeiten der Klimakrise zu sichern.
Mehr erfahren: Learning interrupted: Global snapshot of climate-related school disruptions in 2024
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
2025
Der Nationale Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“, initiiert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zielt darauf ab, benachteiligten Kindern und Jugendlichen bis 2030 bessere Zugänge zu Betreuung, Bildung, Gesundheit, Ernährung und Wohnraum zu ermöglichen. Angesichts der Tatsache, dass etwa ein Fünftel der jungen Menschen in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht ist, setzt der Plan auf koordinierte Maßnahmen aller staatlichen Ebenen sowie die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft. Ein zentrales Element ist die aktive Beteiligung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, um sicherzustellen, dass ihre Perspektiven in die Umsetzung einfließen. Der Aktionsplan wurde im Juli 2023 beschlossen und setzt die Ratsempfehlung zur Kindergarantie der Europäischen Union um. Das Video kann mit Untertiteln in deutscher Sprache angesehen werden.
Mehr erfahren: Erklärfilm: Was ist der Nationale Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“?
dtv Verlagsgesellschaft
1992
In ihrer Autobiographie weiter leben, Eine Jugend beschreibt Ruth Klüger ihre Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend in Österreich und Deutschland während des Nationalsozialismus. Sie beschreibt, wie sie im Alter von sieben Jahren als jüdisches Kind in ihrer Heimatstadt Wien auf keiner Parkbank mehr sitzen durfte, wie sie mit elf Jahren in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und von dort aus in weitere Lager verschleppt wurde. Während der Appelle in den Konzentrationslagern, bei denen alle Inhaftierten dazu gezwungen wurden, stundenlang zu stehen, sagte das Mädchen Ruth Klüger sich Verse wie die Balladen von Friedrich Schiller auf, um die Tortur durchzustehen. Das Buch eignet sich zur Thematisierung des Nationalsozialismus und des Holocaust im Unterricht für das Fach Deutsch. Besonders ist, dass aus der Perspektive eines jungen Mädchens berichtet wird. Wichtig für die Vermittlung des Stoffes ist, dass die Schüler:innen über den Geschichtsunterricht parallel ein Verständnis des Holocausts erlangen.
Mehr erfahren: weiter leben. Eine Jugend
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.
2024
Die Kinderrechtebroschüre wurde vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit der National Coalition herausgegeben und vom Kinderrechteforum umgesetzt. In kindgerechter und sehr anschaulicher Weise wird ein Überblick über die Kinderrechte vermittelt. Ausgewählte Kinderrechte wie das Recht auf Schutz vor Gewalt, das Recht auf Bildung und das Recht auf Beteiligung werden von unterschiedlichen Tieren kindgerecht erklärt. In einem Übungsteil werden die Kinderrechte spielerisch vertieft, zum Beispiel in einem Kinderrechte-Domino und einem Kinderrechte-Kreuzworträtsel. Die Broschüre richtet sich an Kinder im Alter von 6 – 10 Jahren. Pädagogische Fachkräfte und Lehrer:innen können die Broschüre zur Thematisierung der Kinderrechte in ihren Lehreinheiten nutzen.Beim Familienministerium kann die Broschüre kostenfrei im Klassensatz bestellt werden. Klicken Sie hierfür auf den Link "Externe Quelle öffnen". Dort finden Sie die Broschüre zur Bestellung. Wenn Sie mehr Exemplare benötigen als die Bestellmenge zulässt und es sich bei Ihrer Einrichtung um eine Behörde oder eine andere öffentliche Einrichtung wie eine Schule oder eine Kita handelt, können Sie mehr Exemplare bestellen. Schicken Sie dazu eine Email an publikationen@bundesregierung.de.
Mehr erfahren: Deine Kinderrechte – Löwenstark erklärt
Deutschlandfunk
2025
Kinderarbeit wird in Deutschland oft übersehen, obwohl sie auch hier ein relevantes Thema ist. Trotz strenger gesetzlicher Regelungen – etwa dem Jugendarbeitsschutzgesetz, das nur leichte Tätigkeiten für Kinder über 13 Jahren erlaubt – arbeiten viele Kinder mehr als erlaubt, besonders in Bereichen wie Landwirtschaft, Gastronomie und Pflege. Studien zeigen, dass viele Kinder gesetzeswidrige Arbeiten verrichten, z. B. Nachtarbeit oder Tätigkeiten mit gefährlichen Maschinen. Ein neues Problemfeld sind zudem Kinder, die von ihren Eltern als „Familieninfluencern“ im Netz präsentiert werden. Kinderrechtsorganisationen wie Terre des Hommes und das Deutsche Institut für Menschenrechte fordern eine Reform der gesetzlichen Regelungen, mehr Aufklärung und Beteiligung von Kindern selbst. Die Bundesregierung sieht aktuell jedoch keinen Änderungsbedarf im Jugendarbeitsschutzgesetz.
Mehr erfahren: Warum Kinderarbeit in Deutschland ein unbeachtetes Problem ist
Deutsches Jugendinstitut München
2022
Auf dieser Webseite finden Sie fundierte Informationen und Tipps zu Beziehungskrisen, Trennung und Scheidung – erstellt von Expertinnen und Experten aus Psychologie, Pädagogik, Recht und Ökonomie. Das Angebot richtet sich an Paare, Eltern sowie Kinder und Jugendliche. Es vermittelt Wissen, Übungen und Strategien zur Stärkung der Paarbeziehung, informiert über rechtliche und finanzielle Folgen einer Trennung und unterstützt Familien bei der Bewältigung psychischer Belastungen. Seit Herbst 2023 steht das kostenlose PAARweise Online-Training für Paare in der Krise bereit – mit psychoedukativen Inhalten und praktischen Übungen. Ein eigener Bereich für Fachkräfte bietet Anwendungstipps, Beispiele und Materialien wie Videos, Audios und Infoblätter zur Beratung und Weitergabe an Klientinnen und Klienten.
Mehr erfahren: STARK – Streit und Trennung meistern: Alltagshilfe, Rat und Konfliktlösung
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
2024
Kinder von Reichsbürger:innen und Selbstverwalter:innen benötigen Schutz und Unterstützung. Die ideologischen Überzeugungen der Eltern können das Wohl der Kinder gefährden. In der Kinder- und Jugendhilfe braucht es ein Bewusstsein für die Dynamiken von Familien aus dem Reichsbürger:innen- und Selbstverwalter:innen-Milieu. Es braucht passende Angebote zur Begegnung mit Reichsbürgereltern und zur Stärkung von Kindern. In ihrem Artikel geht Steffi Bahro darauf ein, welche Konfliktlagen von Eltern- und Kinderrechten sich ergeben, wenn Kinder im Milieu von Reichsbürger:innen aufwachsen. Weiterhin werden Hinweise für die Gesprächsgestaltung mit verschwörungsideologisch, reichsbürgerideologisch oder extremistisch orientierten Menschen für sozialpädagogische Fachkräfte gegeben.
Mehr erfahren: Aufwachsen im Reichsbürger- und Selbstverwaltermilieu. Einschränkungen von Kinderrechten, Fehlsozialisation und Kindeswohlgefährdung
Klett Kinderbuch
2022
Haben eigentlich alle Erwachsenen den Verstand verloren? Die Lehrer brummen Miras Klasse eine komplette Woche voller Klassenarbeiten auf, die Eltern von Miras Freundin Liva sind nur noch am Streiten und Miras Mama hat sich in den Kopf gesetzt, dass sie mit Kind, Kegel und Hausboot nach Bornholm ziehen will. So kann es nicht weitergehen! Kreativer Protest – Mira und ihre Freunde treten für ihre Rechte ein
Mehr erfahren: Mira #kinder #gegen #erwachsene
Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V.
2024
Aktuelle Ausgabe In der aktuellen Ausgabe des LaG-Magazins wird auf die Debatte digitaler Vermittlung als Bestandteil der Erinnerung an NS-Verbrechen geschaut. Welche Herausforderungen zeigen sich in der digitalen Erinnerungskultur? Wie lassen sich diese wirkungsvoll angehen? In dem Heft geht es um praktische und ethische Perspektiven, zielgruppenorientiertes Marketing und die Nutzung von TikTok in der digitalen Gedenkstättenarbeit. Aus der Praxis wird die digitale Arbeit verschiedener Gedenkstätten zu der "Aktion T4" vorgestellt, Zugänge zu NS-Erinnerungsarbeit über digitale Spiele sowie die Websites "Geschichte inklusiv" der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde Brandenburg an der Havel und "IWitness" als deutschsprachige didiaktische Plattform des Visual History Archives. Zum Magazin Das LaG-Magazin Lernen aus der Geschichte enthält aktuelle Informationen aus der historisch-politischen Bildungsarbeit. Das Magazin erscheint monatlich und erscheint jeweils mit einem Schwerpunktthema. Zu diesem finden sich Diskussionsbeiträge, Praxisberichte sowie Rezensionen von Materialien für die Bildungsarbeit. Heft-Archiv Das kostenfreie Heft-Archiv gibt es hier.
Mehr erfahren: LaG-Magazin – Lernen aus der Geschichte 10/2024: Digital History and Memory. Wie erinnern wir an die Verbrechen des Nationalsozialismus?
Bayerischer Rundfunk
2020
In dem Podcast Die Befreiung geht es um die letzten Tage und Wochen des 2. Weltkriegs. In den Folgen wird diese Zeit aus der Perspektive von jungen Menschen erzählt, die von den Nationalsozialist:innen in Konzentrationslager (KZ) deportiert wurden und auf ihre Befreiung warten. Beim letzten Zählappell vor der Befreiung des KZ Dachau waren allein 1057 Gefangene unter 18 Jahren inhaftiert und 300 Frauen mit Kindern. Viele Jugendliche machten sich bei der Einlieferung älter als sie waren, um ihre Überlebenschancen zu erhöhen, daher ist von einer hohen Dunkelziffer Minderjähriger in den Konzentrationslagern auszugehen. In den Podcasts werden zum Beispiel die Geschichten der Brüder Marcel, Danielle und Guilbert Durnez erzählt, die damals 16, 18 und 20 Jahre alt waren. Sie wurden als politische Häftlinge erst ins KZ Auschwitz, dann ins KZ Buchenwald und schließlich ins KZ Flossenbürg deportiert, wo sie zu Zwangsarbeit in einem Flugzeugwerk und einem Steinbruch gezwungen wurden. Oder die Geschichte des 16-jährigen Ben Lesser und seinem älteren Cousin, die in dem so genannten Todeszug vom KZ Buchenwald zum KZ Dachau deportiert wurden. In den Beschreibungen der jungen Menschen wird von dem Alltag in den Konzentrationslagern erzählt, von der Arbeit, zu der die jungen Menschen gezwunden wurden, von ihren Gedanken und Wünschen. Die Podcasts eignen sich zur Beschäftigung mit dem Alltag und der Lebenswelt von jungen Menschen, die während des 2. Weltkrieges von den Nationalsozialist:innen verfolgt wurden. Weitere Anknüpfungspunkte zur pädagogischen Arbeit bieten die Quellen der einzelnen Podcastfolgen sowie das Angebot eines virtuellen Rundgangs über die KZ-Gedenkstätte Dachau. Der Rundgang erzählt die Geschichte der Befreiung des KZ Dachau durch die Amerikaner und bezieht interaktiv historische Fotos und Aufzeichnungen von Augenzeug:innen mit ein.
Mehr erfahren: Die Befreiung© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.