Fragen & Antworten zum Thema binationaler Familiennachzug

Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V.

Erscheinungsjahr
2022

Autor:innen
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V.

Sprache
Deutsch

Art des Medium
Film, Website

Bildungsbereiche
Berufsbildende Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Kulturelle und außerschulische Bildung, Studium, Weiterführende Schule

Themenfelder
Beschwerdemechanismen, Diskriminierungsverbot, Familie & Alternative Fürsorge, Grundgesetz, Kinderrechte allgemein / Basiswissen, Zugang zu Information

 

Bei einer grenzüberschreitenden Liebe hängt der Himmel nicht nur voller Geigen, er ist auch gespickt mit Paragraphen. Zwischen dem gesetzlich verankerten Recht auf Schutz der Familie und der politisch gewollten Begrenzung von Zuwanderung erwartet binationale Paare oft ein ermüdender bürokratischer Hürdenlauf.

Freie Partnerwahl ist ein garantiertes Menschenrecht. Die Familie als Ort emotionaler Bindung und gegenseitiger Verantwortung ist grundrechtlich geschützt. Trotzdem wird dieses Menschenrecht verletzt, wenn ein Teil der Familie von einem Staat außerhalb Europas eingewandert ist. Dann haben ordnungspolitische Regelungen Vorrang, die Paare und Familien mitunter lange voneinander trennen. Dagegen wehren wir uns. Zuwanderungsregelungen, die eine freie Partnerwahl und das Zusammenleben von Familien in Deutschland einschränken, halten wir für unzulässig. Wir fordern, dass alle Paare und Familien, egal welcher Herkunft, sexueller Orientierung oder Religionszugehörigkeit, gleiche Rechte haben.

Deshalb engagieren wir uns.