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Prof. Dr. Elisabeth Richter, Prof. Dr. Rolf Ahlrichs, Prof. Dr. Wibke Riekmann
2022
In der qualitativen Studie wird untersucht, wie Jugendliche in Jugendverbänden demokratische Teilhabe erleben und gestalten. Anhand von Interviews mit mit ehrenamtlich engagierten jungen Menschen in drei Jugendverbänden in Baden-Württemberg zeigt es Chancen und Grenzen von Mitbestimmung, Selbstwirksamkeit und Inklusion auf. In zehn Thesen fassen die Autor:innen zentrale Herausforderungen zusammen und regen dazu an, Strukturen und Beteiligungsformen kritisch zu reflektieren, um das demokratiepädagogische Potenzial von Jugendverbänden weiterzuentwickeln.
Mehr erfahren: Demokratische Partizipation in der Jugendverbandsarbeit
Deutsches Jugendinstitut e.V.
2025
Aktuelle Ausgabe: Aufwachsen in Vielfalt Die Artikel mit dem Schwerpunkt Diskriminierung widmen sich der Erforschung und Analyse, wie Benachteiligung und Ausgrenzung in unterschiedlichen Lebensbereichen von Kindern, Jugendlichen und Familien entsteht und wirkt. Dabei geht es um Formen wie Rassismus, Sexismus, Klassismus oder Ableismus sowie deren Folgen für Bildungswege, Teilhabechancen und Wohlbefinden. Ziel ist es, durch wissenschaftliche Studien, praxisorientierte Projekte und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen einen Beitrag zum Abbau von Diskriminierung zu leisten und diskriminierungssensible Strukturen in Pädagogik, Politik und Gesellschaft zu fördern. Zum Magazin DJI Impulse: In dem halbjährlich erscheinenden Forschungsmagazin DJI Impulse finden sich Berichte über Forschungsergebnisse des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in allgemein verständlicher Sprache. Das kostenfreie Magazin ist für Interessierte aus Medien, Politik, Gesellschaft und Fachpraxis. In jeder Ausgabe wird ein Schwerpunktthema behandelt. Magazin-ArchivHier findet sich eine Übersicht der bisherigen Ausgaben des Magazins, geordnet nach Themen.
Mehr erfahren: DJI Impulse 2/25, Aufwachsen in Vielfalt
IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit
2023
beyond – Internationale Impulse für die Jugendarbeit ist ein halbjährlich erscheinendes Fachmagazin, das sich an Fachkräfte, Behörden, Verbände und Organisationen der internationalen Jugendarbeit richtet. Es bietet praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Beiträge zu aktuellen Entwicklungen, Forschungsergebnissen und politischen Rahmenbedingungen der internationalen Jugend- und Bildungsarbeit. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema und verbindet dabei Perspektiven aus Praxis, Politik und Wissenschaft, um Impulse für die Weiterentwicklung der Jugendarbeit zu geben. Bisher sind Ausgaben zu Themen wie Schutz vor sexualisierter Gewalt und junger Zivilgesellschaft unter Druck erschienen.
Mehr erfahren: beyond – Internationale Impulse für die Jugendarbeit
Eurochild
2025
The report captures the perspectives of 134 children aged 6–17 from Bulgaria, Croatia, Estonia, and Malta on mental health. Children define mental health as emotional well-being, encompassing thoughts, feelings, and stress management. They identify school pressure, social media, and family dynamics as key stressors, alongside stigma that hinders seeking help. Safe, trusting environments are crucial for open expression, and many children advocate for integrated mental health support within schools. They call on adults to listen empathetically, reduce academic pressure, and ensure accessible, confidential services. The report emphasizes the importance of children's voices in shaping policies that address their mental health needs.
Mehr erfahren: How children feel. Children’s perceptions of mental health in 4 EU Member States
ZDF logo!
2025
In dem Video wird erklärt, was die Kinderkommission des Deutschen Bundestages ist. Die Kinderkommission wird auch Kiko genannt. Die KiKo setzt sich aus Abgeordneten verschiedener Fraktionen zusammen und hat die Aufgabe, die Interessen und Anliegen von Kindern und Jugendlichen in der politischen Arbeit zu vertreten. Sie sorgt dafür, dass bei Gesetzen auch an Kinder und Jugendliche gedacht wird und ist Ansprechpartner:in für Verbände, Organisationen, Eltern und Kinder. Die Kommission spricht regelmäßig mit Kindern, um deren Meinungen und Wünsche zu hören. Kinder können sich zum Beispiel auch per Brief oder E-Mail an die KiKo wenden. Ein Beispiel für den Erfolg der KiKo ist das Verbot von großen Stoßstangen an Autos, da diese Kinder schwer verletzen können.
Mehr erfahren: Was die Kinderkommission im Bundestag ist – logo erklärt!
Ruhr-Universität Bochum
2020
UWE steht für Umwelt, Wohlbefinden und Entwicklung und ist ein Instrument für die Stadt- und Schulentwicklung. Es handelt sich um einen Beteiligungsprozess, dessen Kern eine stadtweite Online-Befragung von Kindern und Jugendlichen aus den Jahrgangsstufen 4, 7 und 9 ist. Diese Befragung dient als Monitoring-Instrument und fragt die jungen Teilnehmer:innen, wie es ihnen in verschiedenen Lebensbereichen wie Schule, Nachbarschaft, Familie und Freundeskreis geht. UWE nimmt Kinder und Jugendliche als Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt ernst und gibt ihnen eine Stimme, um ihre Erfahrungen und Bedürfnisse an Erwachsene zu kommunizieren. Das Ziel von UWE ist es, Verbesserungen für Kinder und Jugendliche anzustoßen, indem relevante Akteur:innen mobilisiert werden, die für das Wohlbefinden der jungen Generation verantwortlich sind.
Mehr erfahren: UWE: Umwelt, Wohlbefinden und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
Deutsches Institut für Menschenrechte e. V.
2020
Auf der Website sind folgende zentrale Dokumente und Informationen zu finden: Angaben zur Ratifizierung der UN‑Kinderrechtskonvention von 1992 und deren drei Fakultativprotokollen zu Kriegsteilnahme, Kinderhandel und Individualbeschwerden. Es finden sich eine Reihe wichtiger Unterlagen zum aktuellen Staatenberichtsverfahren (kombinierter 5./6. Bericht, eingereicht im April 2019), darunter:Die deutschen Staatenberichte in Deutsch, Englisch und einer kindgerechten Fassung,Parallelberichte der Monitoring‑Stelle UN-KRK von Oktober 2019, ergänzt 2020,NGO‑Parallelberichte (Schattenberichte) zum Beispiel von der National Coalition, Kinderrechtereport u. a.,die „List of Issues“ (Fragenliste vom 4. März 2021),Deutschlands schriftliche Antworten (Replies, Mai 2022),aufgezeichnete Berichtsprüfungen,sowie die abschließenden Bemerkungen des UN‑Ausschusses von September 2022.Dokumente zu früheren Staatenberichten und -verfahren sowie deutsche Übersetzungen sind ebenfalls verlinkt sowie die Aussicht auf den kombinierten 7. und 8. Bericht, der bis zum 24. April 2027 fällig ist.
Mehr erfahren: Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2017
In dem Gutachten von Hofmann und Donath im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerks wird untersucht, inwiefern die UN-Kinderrechtskonvention im deutschen Recht angemessen umgesetzt ist. Es zeigt, dass Kinderrechte zwar aus allgemeinen Grundrechten ableitbar sind, in der Praxis jedoch oft unzureichend berücksichtigt werden – etwa in gerichtlichen Entscheidungen. Die Autoren empfehlen deshalb, zentrale Kinderrechte – wie das Vorrangprinzip des Kindeswohls, das Beteiligungsrecht sowie das Recht auf Förderung und Schutz – ausdrücklich im Grundgesetz zu verankern. Das würde die Rechte von Kindern stärken, ihre Durchsetzung erleichtern und rechtliche Klarheit schaffen.
Mehr erfahren: Gutachten bezüglich der ausdrücklichen Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz nach Maßgabe der Grundprinzipien der UN-Kinderrechtskonvention
Deutsches Institut für Menschenrechte / Deutsches Kinderhilfswerk; CC BY-NC-ND 4.0
2024
In der Studie wird analysiert, wie gut deutsche Gerichte die Rechte von Kindern und Jugendlichen als Zeug:innen wahren. Sie zeigt große Unterschiede zwischen den Bundesländern und erhebliche Defizite: etwa beim Zugang zu kindgerechter Information, bei der Ausstattung von Vernehmungsräumen und bei der psychosozialen Prozessbegleitung. Die Autor:innen fordern bundesweite Mindeststandards, bessere Datenlage und gesetzliche Anpassungen, um das Strafverfahren kindgerechter zu gestalten.
Mehr erfahren: Kindgerechte Justiz in der strafgerichtlichen Praxis. Über die Rechte von Kindern und Jugendlichen als Zeug*innen
KidsRights Foundation, Erasmus University Rotterdam
2025
The KidsRights Index is an annual global ranking that measures how well countries respect and support children’s rights. Developed by the KidsRights Foundation in partnership with Erasmus University Rotterdam, the index evaluates around 194 countries based on five key areas: the right to life, health, education, protection, and an enabling environment for child rights. It aims to hold governments accountable and raise awareness about progress and challenges in implementing the UN Convention on the Rights of the Child.KidsRights Index 2025The 2025 edition highlights a global mental health emergency among youth—over 14 % of 10–19-year-olds experience mental health issues, with suicide ranking as the third leading cause of death for ages 15–29—and draws links between problematic social media use and increased suicide attempts in many countries. While top performers include Greece, Iceland, Luxembourg, and Germany, Afghanistan ranks lowest. Lithuania moved up dramatically by strengthening legal and institutional support for children's rights. Older editions of the KidsRights Index can be downloaded here. Beitrag in deutscher Sprache: Der KidsRights Index ist ein jährliches globales Ranking, das misst, wie gut die Länder die Rechte der Kinder achten und ihre Umsetzung unterstützen. Der von der KidsRights Foundation in Zusammenarbeit mit der Erasmus-Universität Rotterdam entwickelte Index bewertet rund 194 Länder anhand von fünf Schlüsselbereichen: das Recht auf Leben, Gesundheit, Bildung, Schutz und ein förderliches Umfeld für Kinderrechte. Ziel des Index ist es, die Regierungen zur Rechenschaft zu ziehen und das Bewusstsein für die Fortschritte und Herausforderungen bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention zu schärfen.KidsRights Index 2025In der Ausgabe 2025 wird die globale Ntfallsituation der psychischen Gesundheit von Jugendlichen hervorgehoben – mehr als 14 % der 10- bis 19-Jährigen leiden unter psychischen Problemen, wobei Selbstmord die dritthäufigste Todesursache in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen ist – und ein Zusammenhang zwischen problematischer Nutzung sozialer Medien und zunehmenden Selbstmordversuchen in vielen Ländern hergestellt. Während Griechenland, Island, Luxemburg und Deutschland zu den Spitzenreitern zählen, rangiert Afghanistan auf dem letzten Platz. Litauen hat sich durch die Stärkung der rechtlichen und institutionellen Unterstützung für die Rechte von Kindern deutlich verbessert. Ältere Ausgaben des KidsRights Index können hier heruntergeladen werden.
Mehr erfahren: The KidsRights Index 2025. Report© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.