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Gefundene Beiträge: 1554

  • Buchcover mit roten und orangen Streifen

    Partizipation aus der Sicht von Mädchen* denken

    Beltz Juventa

    2025

    In dem Buch geht es um die Bedeutung der Beteiligung von Mädchen* an gesellschaftlichen Prozessen und politischen Entscheidungen. Die Autor:innen untersuchen, wie Mädchen* in verschiedenen Kontexten – sei es in städtischen oder ländlichen Räumen, in Jugendgremien oder in der politischen Bildung – beteiligt sind und welche Herausforderungen dabei bestehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei intersektionalen Perspektiven, die unterschiedliche Lebensrealitäten und Diskriminierungsformen berücksichtigen. Das Werk bietet praxisnahe Handlungsempfehlungen und zeigt auf, wie Beteiligung von Mädchen* gestärkt und inklusiver gestaltet werden kann.

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  • Eine Oma sitzt am Kaffeetisch und nimmt einen Social-Media-Beitrag auf.

    Geschichte auf Instagram und TikTok. Perspektiven auf Quellen und Praktiken

    Mia Berg, Andrea Lorenz und Kristin Oswald; Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0

    2025

    Die Autor:innen des Bandes untersuchen, wie Geschichte in Sozialen Medien wie Instagram und TikTok vermittelt, dargestellt und rezipiert wird. Aus interdisziplinärer Perspektive – mit Beiträgen aus Geschichtswissenschaft, Medienwissenschaft und Praxis – analysiert der Band, wie plattformspezifische Mechanismen, Algorithmen und Nutzungsweisen historische Bedeutungen prägen. Dabei werden Themen wie Archivierung, Erinnerungskultur (z. B. Holocaust, Migration, kulturelles Erbe) und partizipative Geschichtspraxis behandelt. Das Buch zeigt, dass Soziale Medien nicht nur Kommunikationsräume sind, sondern aktive Orte der historischen Sinnstiftung und Aushandlung im 21. Jahrhundert. Das gesamte Buch kann kostenfrei als PDF über die externe Quelle abgerufen werden. Text in English language: The authors of this volume examine how history is communicated, represented, and received on social media platforms such as Instagram and TikTok. Taking an interdisciplinary approach—with contributions from the fields of history, media studies, and practice—the volume analyzes how platform-specific mechanisms, algorithms, and modes of use shape historical interpretations. Topics such as archiving, memory culture (e.g., the Holocaust, migration, cultural heritage), and participatory historical practice are addressed. The book shows that social media are not only spaces for communication, but also active sites of historical meaning-making and negotiation in the 21st century. The entire book can be downloaded free of charge as a PDF from the external source.

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  • report cover

    Rights of the child and violations of the human rights of children in armed conflicts

    Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR)

    2025

    Approximately 473 million children worldwide—about one in every six—were impacted by armed conflicts in 2024, according to estimates from the NGO Save the Children. The report emphasizes that children’s rights must be upheld regardless of the circumstances, including during armed conflicts. Key findings include the widespread recruitment and use of children in hostilities, exposure to sexual violence, abductions, attacks on schools and hospitals, and displacement that disrupts education and family life. The report highlights the urgent need for accountability mechanisms, stronger international cooperation, and integration of child protection into peacebuilding and humanitarian efforts. It stresses that protecting children’s rights is not optional, and that governments, international organizations, and local actors must prioritize these measures to ensure the safety, well-being, and dignity of children in conflict zones. The report can be accessed here in a child-friendly version.Beitrag in deutscher Sprache:Nach Schätzungen der Nichtregierungsorganisation Save the Children waren im Jahr 2024 weltweit etwa 473 Millionen Kinder – etwa jedes sechste Kind – von bewaffneten Konflikten betroffen. In dem Bericht wird betont, dass die Rechte von Kindern unabhängig von den Umständen, auch während bewaffneter Konflikte, gewahrt werden müssen. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen die weit verbreitete Rekrutierung und der Einsatz von Kindern in Kampfhandlungen, die Gefährdung durch sexuelle Gewalt, Entführungen, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser sowie Vertreibungen, die die Bildung und das Familienleben beeinträchtigen. Der Bericht unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Mechanismen zur Rechenschaftspflicht, einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit und der Einbeziehung des Kinderschutzes in friedensbildende und humanitäre Bemühungen. Er betont, dass der Schutz der Kinderrechte keine Option ist und dass Regierungen, internationale Organisationen und lokale Akteur:innen diesen Maßnahmen Vorrang einräumen müssen, um die Sicherheit, das Wohlergehen und die Würde von Kindern in Konfliktgebieten zu gewährleisten. Eine kinderfreundliche Version des Reports in englischer Sprache kann hier abgerufen werden.

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  • Der Berliner Rechstag als 3D-Modell auf einem Smartphone mit einem Play-Button.

    Studie: How to Sell Democracy Online (Fast)

    Das Progressive Zentrum, Bertelsmann Stiftung, Stiftung Mercator

    2025

    In der Studie wurde untersucht, wie junge Menschen über TikTok und Instagram mit demokratischen Inhalten erreicht werden können. Dafür wurden zehntausende Kurzvideos im Zeitraum von Juni bis Dezember 2024 analysiert, eine repräsentative Befragung durchgeführt und Fokusgruppen mit jungen Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass provokative und populistische Inhalte oft eine deutlich höhere Reichweite erzielen als Beiträge demokratischer Akteur:innen. Damit demokratische Botschaften junge Menschen besser erreichen, empfehlen die Autor:innen der Studie, Inhalte stärker an den Stil und die Sprache der Plattformen anzupassen – etwa durch persönliche Ansprache, verständliche Sprache und visuell ansprechende Formate.

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  • Grünes Cover der Zeitschrift Menschenrechte und Entwicklung

    Das Konzept der Intersektionalität und seine Bedeutung für die Menschenrechte

    Michael Krennerich (Leitung), Christina Binder, Tessa Debus, Elisabeth Holzleithner und Weitere

    2021

    In dem Artikel erklärt Crenshaw, wie Intersektionalität – das Zusammenspiel mehrerer Unterdrückungs- und Diskriminierungsachsen wie Geschlecht, Rassismus, Klasse, Ethnie oder Religion – unabdingbar ist für ein vollständiges Verständnis und den Schutz von Menschenrechten. In vielen Fällen werden Menschen nicht einfach allein „wegen ihres Geschlechts“ oder „wegen ihrer Herkunft“ benachteiligt, sondern genau an der Schnittstelle mehrerer Identitäten, wodurch spezifische, oft übersehene Vulnerabilitäten entstehen. Um diese wirksam anzugehen, fordert die Autorin unter anderem eine kontextbezogene Analyse, bessere Datenerhebung, methodische Ansätze, die bewusst nach mehreren Dimensionen der Unterdrückung suchen, sowie Institutionen, die diese Schnittstellen bei Gesetzgebung, Berichterstattung und Schutzmechanismen systematisch berücksichtigen. Der Artikel ist unter dem angegebenen Link via Open Access abrufbar. Der Artikel ist erschienen in: Zeitschrift für Menschenrechte, Jahrgang 15, 2021, Nr.1, S. 142-166.

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  • Orange book cover with title and author's name.

    Childism. Confronting Prejudice Against Children

    Yale University Press

    2013

    In Childism Elisabeth Young-Bruehl argues that society harbors a systemic prejudice against children—“childism”—analogous to racism or sexism, which legitimizes a wide spectrum of harmful behaviors from neglect and abuse to more subtle injustices. She maintains that meaningful reform requires us to identify and challenge the underlying cultural forces and motives fostering childism, rather than merely categorizing abuses or punishing perpetrators. Drawing on psychoanalysis, legal and social theory, literature, and case studies, Young-Bruehl emphasizes the importance of recognizing children’s voices and rebalancing power dynamics between adults and children to secure children’s rights. Beitrag in deutscher Sprache: In Childism beschreibt Elisabeth Young-Bruehl „Childism“ als eine tief verwurzelte Vorurteilsform gegenüber Kindern, vergleichbar mit Rassismus oder Sexismus. Diese Haltung rechtfertigt Misshandlungen, Vernachlässigung und subtile Formen der Ungerechtigkeit. Young-Bruehl plädiert dafür, nicht nur einzelne Fälle von Missbrauch zu bestrafen, sondern die kulturellen und psychologischen Ursachen von Childism zu erkennen und zu hinterfragen. Auf Basis von Psychoanalyse, Sozial- und Rechtstheorie sowie Fallstudien betont sie die Notwendigkeit, Kinderstimmen ernst zu nehmen und Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern neu auszubalancieren, um echte Kinderrechte zu sichern.

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  • Buchcover mit rotem Titel

    Menschenrechte nach der Zeitenwende. Gründe für mehr Selbstbewusstsein

    Verlag Herder

    2025

    In dem Sachbuch wird thematisiert, wie die Menschenrechte gegenwärtig herausgefordert werden — durch autoritäre Regime, populistische Bewegungen und zunehmende Relativierung oder Ablehnung universal gültiger Werte. Die Autoren plädieren für ein gestärktes demokratisches und menschenrechtliches Selbstbewusstsein, das über Grenzen von Politik und Kultur hinweg Solidarität entfaltet. Sie warnen, dass die Gleichsetzung von „Menschenrechten“ mit „westlichen Werten“ dazu benutzt wird, Kritik zu delegitimieren, und fordern stattdessen eine ernsthafte Universalität der Rechte — verbunden mit politischen Reformen, damit die Menschenrechte nicht nur formell bestehen, sondern auch wirksam geschützt werden können.

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  • Magazincover mit Titel und Autor:innen

    Kinder erforschen ihre Rechte. Was wird zur Sache, wenn sich Kinder forschend mit Kinderrechten auseinandersetzen? CC BY-SA 4.0

    Linya Coers, Toni Simon & Detlef Pech

    2022

    Kinderrechte im Sachunterricht zu thematisieren hat ein hohes Potenzial, wenn Kinder diese nicht nur kennenlernen, sondern selbst forschend erkunden. Indem sie Fragen zu ihren Rechten entwickeln, deren Umsetzung in ihrem Alltag untersuchen und kritisch reflektieren, erfahren Kinder Partizipation unmittelbar. So verbinden sich politische Bildung, Urteilsfähigkeit und Empowerment, da Kinder lernen, Machtverhältnisse zu hinterfragen und ihre Rechte aktiv einzufordern. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass dafür offene Lernsettings, Zeit, geeignete Materialien und eine Haltung der Lehrkräfte nötig sind, die Kinder als ernstzunehmende Akteur:innen anerkennt. Der Artikel ist in Linya Coers, Toni Simon & Detlef Pech (Hrsg.): Kinder und Gesellschaft – Sachunterricht(sdidaktik) und das Politische. 14. Beiheft von widerstreit sachunterricht, S. 57-84 erschienen und über die externe Quelle aufrufbar.

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  • Abbildung einer grünen Stadtsilhouette mit dem Podcasttitel stadtvisionen.

    stadtvisionen – jung gedacht

    Kinderfreundliche Kommunen Köln, Berlin-Pankow und Mannheim

    2024

    In der Podcastreihe werden Personen zur Umsetzung der Kinderrechte auf lokaler Ebene interviewt. Es werden Gespräche mit Expert:innen geführt, die Handlungsspielräume und Herausforderungen vor Ort beleuchten – z. B. wie Städte und Landkreise kinderfreundlicher werden können, wie Beteiligung junger Menschen funktioniert und wo noch große Lücken sind etwa bei Bildung, bei der Unterbringung geflüchteter Kinder oder bei Gewaltprävention. Der Podcast richtet sich an Fachkräfte aus der Verwaltung und interessierte Menschen, die sich über die Umsetzung der Kinderrechte informieren wollen.

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  • A child holds up a picture they have drawn themselves with colored stripes.

    See Me, Hear Me: A Guide to Using the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities to Promote the Rights of Children

    Save the Children UK

    2009

    The advocacy guide helps advocates, governments, and civil society to use the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities (CRPD) — in conjunction with the UN Convention on the Rights of the Child (UNCRC) — to protect and promote the rights of children with disabilities. The guide includes a comparative overview of relevant articles from both Conventions, close examinations of the rights of children in areas such as education, health, family life, inclusion, and justice, and offers practical guidance for advocacy strategies and examples of good practice. It underscores the importance of involving children with disabilities as advocates for their own rights and supports implementation through legal, policy, and awareness-raising tools.

    Mehr erfahren: See Me, Hear Me: A Guide to Using the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities to Promote the Rights of Children