
Kulturelle Bildung Online, Lizenz: cc-by-nc-nd 4.0
2026
In dem Artikel werden die Ergebnisse des Projekts MindCare zur Bedeutung kultureller Bildung für die mentale Gesundheit junger Menschen beschrieben. Auf Grundlage einer Befragung von Jugendlichen wird dargestellt, dass kreative Orte wie Theater jungen Menschen dabei helfen, Gefühle auszudrücken, Selbstwirksamkeit zu erfahren und sich sicher und wohl zu fühlen – zentrale Faktoren zur Stärkung von Resilienz und sozio‑emotionaler Entwicklung. Dabei wird deutlich, dass kulturelle Bildungsräume nicht nur künstlerische Aktivitäten bieten, sondern auch wichtige psychosoziale Schutzräume sind, die junge Menschen unterstützen, Belastungen zu bewältigen und ihre Kinderrechte auf Schutz, Teilhabe und gesundes Aufwachsen zu verwirklichen.
Mehr erfahren: „Das Theater war für mich immer ein sicherer Ort“: Wie kreative Räume Jugendliche stärken und Resilienz fördern
Save the Children Deutschland e.V.
2025
Rechte, die zusammenhängen wie ein Puzzle: Das Kinderrechte-Poster soll veranschaulichen, wie alle Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention ineinandergreifen und nur gemeinsam das Wohl und die gesunde Entwicklung von Kindern sicherstellen können. Das Poster kann bis zu einem Format von A2 heruntergeladen und ausgedruckt werden. Es eignet sich zur Sichtbarmachung der Kinderrechte im Klassenzimmer, im Jugendclub oder in anderen Bildungseinrichtungen und kann als Anlass genutzt werden, um mit jungen Menschen über ihre Rechte ins Gespräch zu kommen.
Mehr erfahren: Kinderrechte-Poster
Designing for Children’s Rights (D4CR), Lizenz: CC BY-SA 4.0
2026
In dem Design Guide werden zehn Prinzipien formuliert, wie Produkte und Services konsequent an den Rechten und Bedürfnissen von Kindern ausgerichtet werden können. Sie sind in drei Bereiche gegliedert: Inklusion, Spiel & Lernen und Sicherheit & Nachhaltigkeit. Ergänzend bietet die Website zu jedem Prinzip weiterführende Ressourcen, Methoden und Praxisbeispiele, die Designer:innen helfen sollen, diese Leitlinien konkret in Projekten umzusetzen und Kinderrechte systematisch in Design- und Geschäftsentscheidungen zu integrieren.
Mehr erfahren: Designing for Children’s Rights Guide
Bertelsmann Stiftung
2025
In der Handreichung „Junge Menschen beteiligen – Teil C – How to … Kinder- und Jugendkonferenzen“ wird praxisnah das entwickelte Konferenzformat „Zukunftsstimmen: Jetzt sind wir gefragt!“ beschrieben, das gemeinsam mit dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team) der Bertelsmann-Stiftung konzipiert und wissenschaftlich durch die Goethe-Universität Frankfurt begleitet wurde. Kinder- und Jugendkonferenzen in Kommunen, Stadtteilen oder Schulen eröffnen niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten, geben fundierte Einblicke in die Lebensrealitäten junger Menschen und stärken demokratische Erfahrungen. Kennzeichnend ist das Peer-to-Peer-Format, bei dem Jugendliche die Konferenz eigenständig moderieren und Workshops durchführen, bevor sie ihre Ergebnisse und Forderungen mit Politik und Verwaltung diskutieren. Die Handreichung bietet konkrete Anleitungen, Materialien und Empfehlungen zur Umsetzung und legt besonderen Wert auf den Transfer der erarbeiteten Anliegen in politische Entscheidungsprozesse, damit Beteiligung nicht folgenlos bleibt, sondern tatsächliche Mitgestaltung ermöglicht. Sie richtet sich – wie auch Teil B – an Verantwortliche in Verwaltung, Politik, Schulen und Organisationen, die Kinder- und Jugendbeteiligung praktisch umsetzen möchten.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil A: Potentiale und Grenzen von Partizipation und MitbestimmungTeil B: How to … Jugendbeteiligungsgremium
Mehr erfahren: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen. Junge Menschen beteiligen I Teil C
Bertelsmann Stiftung
2025
In der Handreichung „Junge Menschen beteiligen – Teil B – How to … Jugendbeteiligungsgremium“ wird praxisnahe Anleitung gegeben, wie Jugendbeteiligungsgremien aufgebaut, begleitet und langfristig tragfähig gestaltet werden können, indem gezeigt wird, welche Strukturen junge Menschen brauchen, um sich sicher, gehört und ernst genommen zu fühlen. Die Handreichung knüpft an die theoretischen Grundlagen aus Teil A der Publikationsreihe an und erläutert anhand der Erfahrungen mit dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team), wie Jugendliche als Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt gewonnen, gestärkt und wirksam eingebunden werden können – von der ersten Kontaktaufnahme über verlässliche Beziehungen und transparente Kommunikation bis hin zu klaren Rahmenbedingungen, Anerkennungskultur und macht- sowie generationssensibler Haltung. Beide praxisorientierten Handreichungen (Teil B und Teil C) richten sich an Verantwortliche in Ämtern, Verwaltungen und Organisationen, die sich mit Kinder- und Jugendbeteiligung befassen und praktische Hinweise aus dem „Alltagsgeschäft“ erfahren möchten.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil A: Potentiale und Grenzen von Partizipation und MitbestimmungTeil C: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen
Mehr erfahren: How to … Jugendbeteiligungsgremium. Junge Menschen beteiligen I Teil B
Bertelsmann Stiftung
2025
In der Broschüre „Junge Menschen beteiligen – Teil A“ werden auf Grundlage einer wissenschaftlichen Gesamtauswertung die Gelingensbedingungen und Hürden qualitativ hochwertiger Partizipationsprozesse zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zusammenarbeit mit jungen Menschen tatsächlich „auf Augenhöhe“ gelingen kann – über gute Verfahren hinaus müssen Ergebnisse weitergetragen werden und reale Einflussnahme ermöglichen. Anhand der Erfahrungen mit Jugendbeteiligungsgremien wie dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team) der Bertelsmann-Stiftung werden praxisnahe Learnings und Empfehlungen formuliert, um Qualitätsstandards zu stärken und die Etablierung solcher Gremien zu unterstützen. Teil A ordnet diese Erkenntnisse zudem in übergeordnete fachliche Diskurse ein und stellt die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit her.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil B: How to … JugendbeteiligungsgremiumTeil C: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen
Mehr erfahren: Potentiale und Grenzen von Partizipation und Mitbestimmung. Junge Menschen beteiligen I Teil A
Sportjugend Hessen
2025
Das Poster visualisiert die zentralen Rechte von Kindern und Jugendlichen im Sport – wie Schutz, Mitbestimmung und Förderung – in einer altersgerechten, illustrierten Form. Es zeigt anschaulich, dass alle jungen Menschen ein Recht auf Respekt, Sicherheit und Teilhabe haben, etwa durch faire Behandlung, Schutz vor Gewalt und die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern. Gleichzeitig werden Erwachsene aufgefordert, diese Rechte aktiv zu achten und Räume zu schaffen, in denen sich Kinder wohlfühlen und gehört werden. Das Plakat dient als präsente Erinnerung und Gesprächsanlass in Vereinen, um eine Kultur der Achtung und des Hinsehens zu stärken.Die Druckvorlagen zu dem Plakat gibt es hier:VoderseiteRückseite
Mehr erfahren: Dein Sport – Deine Rechte
Sportjugend Hessen
2022
Das Arbeitsheft nutzt ein illustriertes Wimmelbild als Gesprächsanlass, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene für ein respektvolles, grenzachtendes Miteinander im Sport zu sensibilisieren. Es vermittelt spielerisch und altersgerecht Themen wie Gefühle, Körpergrenzen, Hilfe holen und Kinderrechte, um eine Kultur des Hinsehens und Vertrauens zu fördern. Das Heft bietet praktische Übungen wie Rollenspiele, Reflexionsfragen und Methoden, um Situationen aus dem Sportalltag zu analysieren – etwa: Wo fühlen sich Kinder wohl oder unwohl? Wie können Regeln für ein sicheres Miteinander entwickelt werden? Ziel ist es, Risiken wie Grenzüberschreitungen oder Gewalt zu erkennen, Präventionsstrategien zu stärken und klare Verhaltensregeln im Verein zu etablieren. Es richtet sich an Trainer:innen, Betreuer:innen und Verantwortliche und liefert konkrete Tools, um Kindeswohl, Teilhabe und Schutz im Sport zu verankern.Das Wimmelbild und das Wimmelbild zum Ausmalen können kostenfrei heruntergeladen werden.
Mehr erfahren: Kindeswohl im Sport
Kindernothilfe e.V.
2024
Der Advocacy-Leitfaden der Kindernothilfe bietet eine praktische Anleitung, wie sich junge Menschen, Organisationen und Einzelpersonen in 10 Schritten für die Verwirklichung von Kinderrechten einsetzen können. Im Mittelpunkt stehen die vier Säulen der Advocacy-Arbeit: der Schutz vor Gewalt, die Förderung von Teilhabe und Bildung sowie der Kampf gegen Ausbeutung, insbesondere Kinderarbeit. Das Ziel der Advocacy-Arbeit ist es, politische, wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Kinderrechte weltweit durchgesetzt und eingehalten werden. Dazu gehören der direkte Dialog mit Entscheidungsträger:innen, die Einbindung von Kindern in politische Prozesse, die Zusammenarbeit in Bündnissen und Netzwerken sowie die Nutzung von Daten und Fakten, um konkrete Verbesserungen für Kinder zu erreichen. Anhand von Bündnissen und Initiativen von Kindern weltweit wird gezeigt, wie vor Ort Veränderungen im Sinne der Kinderrechte angestoßen werden können.Der Advocacy-Leifaden kann kostenfrei auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch heruntergeladen werden.
Mehr erfahren: Dein Advocacy-Leitfaden voller Ideen und Erfahrungen von Kindern aus der ganzen Welt!
International Telecommunication Union (ITU)
2025
In diesem gemeinsamen Statement fordern die Unterzeichner:innen alle Staaten, UN-Organisationen, Unternehmen, die Zivilgesellschaft und weitere Akteur:innen auf, Künstliche Intelligenz (KI) so zu gestalten, zu entwickeln, einzusetzen und zu regulieren, dass die Rechte von Kindern geachtet, geschützt und gefördert werden. Dabei wird betont, dass Kinder als eigenständige Rechtsträger besondere Aufmerksamkeit verdienen, da ihre körperliche, soziale, emotionale und kognitive Entwicklung sie besonders verletzlich macht.Das Statement verweist auf die Chancen, die KI für die Verwirklichung von Kinderrechten bietet, warnt aber auch vor Risiken – sowohl bei direkter Interaktion von Kindern mit KI-Systemen als auch durch indirekte Auswirkungen. Es fehle oft an altersgerechter KI-Kompetenz, an Schulungen für alle Beteiligten und an kindzentrierten Designansätzen. Die Unterzeichner:innen rufen dazu auf, KI-Systeme transparent, verantwortungsvoll und unter Einbindung von Kindern selbst zu gestalten. Konkrete Empfehlungen umfassen unter anderem den Schutz vor Gewalt und Ausbeutung durch KI, Datenschutz, die Berücksichtigung des Kindeswohls, die Vermeidung von Diskriminierung, die Förderung von Teilhabe sowie die Stärkung von Bildung und Aufklärung über KI.Ziel ist es, KI so zu nutzen, dass durch sie die Rechte und das Wohl aller Kinder weltweit gefördert und sie gleichzeitig vor Missbrauch geschützt werden.
Mehr erfahren: Joint Statement on Artificial Intelligence and the Rights of the Child© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.