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Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ)
2026
In der Arbeitshilfe wird gezeigt, wie die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen einen zentralen Beitrag zum Schutz vor (sexualisierter) Gewalt leisten kann. Theoretische Grundlagen werden mit praxisnahen Methoden, Projektbeispielen und Interviews verbunden und Fachkräfte so dabei unterstützt, Schutzkonzepte zu entwickeln, sichere Räume zu schaffen und das Wohlbefinden sowie die Selbstbestimmung junger Menschen nachhaltig zu stärken. Die Publikation basiert auf den Erfahrungen des Programms „Start2Act“, in dessen Rahmen über 250 Einrichtungen der Kulturellen Bildung bei der Entwicklung von Präventions- und Schutzmaßnahmen begleitet wurden.
Mehr erfahren: Partizipation und Prävention – Gemeinsam Kinderschutz stärken
Fachhochschule Kiel, Stiftung Universität Hildesheim, Universität Kassel, Hochschule Landshut
2024
Auf der Website werden praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Materialien zur Entwicklung und Umsetzung partizipativer Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit bereitgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Partizipation junger Menschen, der Schutz vor (sexualisierter) Gewalt, die Stärkung ihrer Rechte sowie die Förderung einer achtsamen Organisationskultur. Die Plattform bietet Basiswissen, Videos, Podcasts, Materialien, Tools und rechtliche Informationen für verschiedene Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe.
Mehr erfahren: SchutzJu – Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit & Jugendsozialarbeit
Carlsen K, Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2026
Nesrin, Maja und Cem sind begeistert: Endlich haben sie einen Mitmachgarten in ihrer Kita! Doch beim Ausprobieren wird deutlich, dass der Garten eigentlich gar nicht für Kinder geeignet ist und auch Maja stößt mit ihrem Rollstuhl auf Hindernisse… Gemeinsam packen sie an, um ein neues tolles Gartenprojekt für ALLE zu gestalten.Der begleitende Kurzfilm zu dem Pixi-Buch Alle machen mit! sowie das Begleitheft Vielfalt in der Kita kann von pädagogischen Fachkräfte zur Vermittlung der Kinderrechte in der frühkindlichen Bildung genutzt werden.
Mehr erfahren: Film zum Kinderrechte-Pixi-Buch „Alle machen mit“
Klett Kita
2026
In dem Band wird gezeigt, wie Demokratiebildung im pädagogischen Alltag konkret umgesetzt werden kann. Es wird praxisnah vermittelt, wie Partizipation, Mitbestimmung und demokratische Haltung in alltäglichen Situationen, im Team, in der Zusammenarbeit mit Familien sowie im Sozialraum verankert werden können. In dem Kapitel "Kinderrechte partizipativ gestalten und umsetzen" wird auf Kinderrechte im Kontext der Ganztagsschule eingegangen. Anhand von Praxisbeispielen, Methoden und Reflexionsimpulsen unterstützt es pädagogische Fachkräfte dabei, Kindern echte Beteiligung zu ermöglichen und demokratische Werte nicht nur zu vermitteln, sondern im gemeinsamen Alltag erlebbar zu machen.Weitere Bände in dieser Reihe:Kinder stärken für demokratische Werte. Methoden für Kita, Ganztag & SchuleHaltung zeigen für demokratische Werte in Kita, Ganztag und Schule
Mehr erfahren: Demokratische Werte in der Praxis leben in Kita, Ganztag und Schule
Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW, Lizenz: CC BY 4.0
2025
Das Pen-&-Paper-Abenteuer zum Thema Kinderrechte richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren. Gemeinsam erleben die Spielenden eine spannende Geschichte, in der sie Herausforderungen meistern, Entscheidungen treffen und dabei verschiedene Kinderrechte kennenlernen. Durch das kooperative Rollenspiel werden sie ermutigt, ihre eigenen Rechte zu verstehen, Mitbestimmung aktiv wahrzunehmen und sich für die Umsetzung von Kinderrechten in ihrem Alltag und ihrem Umfeld einzusetzen. Hier finden pädagogische Fachkräfte das Startabenteuer Kinderrechte.
Mehr erfahren: Pen and Paper Kinderrechte
Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“
2026
Die Handlungsempfehlungen sind das Ergebnis eines neunmonatigen, interdisziplinären Arbeitsprozesses einer unabhängigen Expertenkommission, die im September 2025 von der Bundesjugendministerin eingesetzt wurde. In die Erarbeitung der Empfehlungen waren neben 18 Expert:innen auch ein Länderbeirat, Vertreter:innen von Bundesinstitutionen, sechs öffentliche Anhörungen sowie Beteiligungsworkshops mit Kindern und Jugendlichen eingebunden, sodass wissenschaftliche Expertise, Praxiswissen und die Perspektiven junger Menschen gleichermaßen berücksichtigt wurden.Auf dieser Grundlage formuliert die Kommission 56 Handlungsempfehlungen für Politik, Plattformbetreiber:innen, Bildungseinrichtungen, Eltern, Jugendhilfe und Gesundheitssystem. Leitgedanke ist ein entwicklungsorientierter Kinder- und Jugendmedienschutz, bei dem sich nicht Kinder an die digitale Welt anpassen müssen, sondern digitale Angebote an den Rechten, Bedürfnissen und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet werden. Schutz, Befähigung und digitale Teilhabe werden dabei als gleichrangige Ziele verstanden und durch eine Kombination aus Regulierung, Medienbildung, Prävention und stärkerer Verantwortung der Anbieter:innen digitaler Dienste verfolgt.Hier ist die Kurzfassung der Handlungsempfehlungen sowie ein Schaubild zu finden.
Mehr erfahren: Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen. Handlungsempfehlungen der Unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“
Beltz Verlagsgruppe
2026
In dem Buch "Die Bildungsweltmeister" begibt sich der Bildungsjournalist und Lehrer Alexander Brand auf eine Reise zu den Schulsystemen der PISA-Spitzenländer Finnland, Estland, Japan und Singapur. Anhand von Schulbesuchen, Gesprächen und wissenschaftlichen Erkenntnissen untersucht er, welche Faktoren dort zu hohen Lernerfolgen beitragen – etwa Lernmotivation, Chancengerechtigkeit, Wertevermittlung und die Förderung leistungsschwächerer Schüler:innen. In dem Buch wird aufgezeigt, welche Ansätze das deutsche Bildungssystem von diesen Ländern übernehmen könnte, um Lernen erfolgreicher, gerechter und zukunftsorientierter zu gestalten.
Mehr erfahren: Die Bildungsweltmeister. Eine Reise zu den besten Schulen der Welt und was wir von ihnen lernen können
Lernende Systeme – Die Plattform für Künstliche Intelligenz
2026
In dem Whitepaper wird untersucht, wie Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen prägt – etwa in Schule, Lern-Apps, sozialen Medien, Chatbots oder digitalen Spielzeugen. Die Chancen von KI für individuelle Förderung, Bildung und Inklusion und Risiken wie Datenschutzprobleme, Manipulation, algorithmische Verzerrungen und Auswirkungen auf die mentale Gesundheit junger Menschen werden dargestellt. Aufgrund der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern fordern die Autor:innen kindgerechte KI-Systeme, klare gesetzliche Rahmenbedingungen, wirksame Schutzmechanismen sowie eine stärkere Förderung von Medien- bzw. KI-Kompetenz, damit junge Menschen KI selbstbestimmt, sicher und kritisch nutzen können.Hier sind die Ergebnisse der Publikation übersichtlich zusammengefasst: Whitepaper "KI undKinder" – Auf einen Blick.
Mehr erfahren: Whitepaper: KI und Kinder. Ein Überblick zur Einordnung
Latibul Theater- & Zurkuspädagogisches Zentrum Köln
2026
Die „Charta for young culture“ wurde von 369 Jugendlichen gemeinsam mit Künstler:innen und Kulturpädagog:innen erarbeitet. In der Charta wird die zentrale Rolle von Kunst und Kultur für junge Menschen betont, um Identität, Gemeinschaft, Empathie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Die Jugendlichen fordern mehr frei zugängliche, bezahlbare und attraktive Kulturangebote sowie sichere, kreative Begegnungsorte, an denen sie sich ausprobieren und mitbestimmen können. Gleichzeitig formulieren sie die Vision einer friedlicheren, gerechteren und empathischeren Gesellschaft, in der Kunst auch im Zeitalter von KI eine unverzichtbare Rolle spielt, weil sie echte menschliche Begegnungen, Gefühle und Teilhabe ermöglicht.
Mehr erfahren: Charta for Young Culture
Verlag Herder
2026
In dem Buch geht es darum, wie Erwachsene im Kita-Alltag oft unbewusst Macht über Kinder ausüben und deren Bedürfnisse, Perspektiven oder Mitbestimmungsrechte übergehen. Die Autor:innen erläutern das Konzept des Adultismus – also die Benachteiligung von Kindern aufgrund ihres Alters – und helfen pädagogischen Fachkräften dabei, solche Muster im eigenen Handeln zu erkennen. Mithilfe von Reflexionsinstrumenten, Praxisbeispielen und konkreten Methoden soll eine kinderrechtsorientierte Haltung gefördert werden, die echte Partizipation ermöglicht und Kinder als Akteur:innen ernst nimmt. Ziel ist es, eine respektvolle Kita-Kultur zu entwickeln, in der Machtverhältnisse kritisch hinterfragt und Kinderrechte aktiv gelebt werden.
Mehr erfahren: Adultismus im Kita-Alltag. Über Macht, Kinderrechte und echte Partizipation© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.